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Noch kein Konzept

Spielplatz in Lyhren Noch kein Konzept

In Lyhren soll der Spielplatz wieder mit einigen Geräten ausgestattet werden. Doch der Ausschuss für Sport, Soziales und Fremdenverkehr der Gemeinde Apelern hat sich noch nicht zu einem Votum durchringen können, wie das geschehen soll.

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Da Lyhren keine kinderfreie Zone ist, soll dort wieder ein Spielplatz bestückt werden.

Quelle: gus

Lyhren. Die Grünen und die Wählergemeinschaft hatten beantragt, den Spielplatz neu zu bestücken. Die Geräte darauf waren vor einigen Monaten abgeräumt werden. Der Grund dafür waren Mängel.„Auch in Lyhren sollte es weiterhin einen Spielplatz geben“, sagte Daniela Kastning (WGA). Dies sei unabhängig von der Zahl der dort wohnenden Kinder.

Derzeit gibt es acht Jungen und Mädchen im Ort, wie Gemeindedirektor Sven Janisch ergänzte, der Kastning beipflichtete, dass die reine Zahl kein Kriterium ist. Gezwungen ist die Gemeinde aber nicht, ein Spielareal zu bestücken.

Bei Martin Meier vom Bauhof der Samtgemeinde hat Kastning auch bereits Vorschläge für mögliche Geräte eingeholt. Die Ausstattung ist Janisch zufolge diffizil, weil für unterschiedliche Altersgruppen Attraktionen geschaffen werden müssen.

Lieber ein Bolzplatz?

Denkbar sei auch, dass eher Bedarf an einem Bolzplatz herrscht. Er habe schon erlebt, dass Mütter gesagt haben, sie benötigten gar keine Spielgeräte im eigentlichen Sinn. Wichtig sei es, ein Konzept zu entwickeln, dessen Resultat später auch angenommen wird. Zudem sollten sich die Spielplätze in den einzelnen Orten der Gemeinde voneinander unterscheiden, fand Kastning.

Sie war für die Schaffung einer Ecke mit kleinen Spielgeräten, sodass noch ausreichend Platz zum Bolzen bleibt. Dies befürwortete Ausschussvorsitzender Heinrich Rust (CDU). Die Kosten würden sich bei drei Geräten auf etwa 10000 Euro belaufen.

Karl-Heinz Thum (SPD) hatte Zweifel, dass sich ein Spielplatz mit drei Geräten lohnt. Eltern hätten schließlich oft auch eigene Spielgeräte im Garten. Grundsätzlich habe er indes nichts gegen einen Spielplatz. Kastning entgegnete, dass Familien auch in anderen Orten herumfahren und dort ihre Kinder toben lassen. Das Thema wurde vertagt und soll mit den Bürgern diskutiert werden. gus

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