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Ruhige Zeiten für Feuerwehr Lyhren

Ende mit der Dauerbaustelle Ruhige Zeiten für Feuerwehr Lyhren

Wenige Wochen vor dem schon nächsten fälligen Jahresrückblick hat die Feuerwehr Lyhren ihre eigentlich noch auf 2015 gerichtete Hauptversammlung abgehalten. Grund für die Verspätung: der sich lange verzögernde Umbau ihres Gerätehauses. Doch jetzt ist alles fertig. Sechs Jahre sind seit Beginn der Planungen ins Land gegangen.

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Reiner Behme (links) wird aus dem Kommando der Lyhrener Feuerwehr verabschiedet, Werner Riechers (Mitte) und Ralf Bruns werden derweil für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Quelle: nah

Lyhren. Eineinhalb Jahre hat die Bauzeit betragen. Damit reihe sich das an sich kleine Lyhrener Projekt an die Ham-burger Elbphilharmonie und den neuen Berliner Flughafen, ulkte Ortsbrandmeister Michael Pfingsten.

 „Dabei sind es nur Toiletten gewesen“, fuhr er fort, wies zugleich aber darauf hin, dass auch Elektroarbeiten erledigt, eine Treppe neu gestrichen, die Eingangstür ersetzt und die Heizung erneuert wurden. Zu guter Letzt wurde das große Feuerwehremblem frisch verzinkt und lackiert an der Fassade der Fahrzeughalle angebracht.

 So ganz erledigt aber ist die Wunsch- und Sorgenliste der Wehr noch nicht: Nachdem in der Garage die rückwärtigen Fenster hatten zugemauert werden müssen, stellt sich nun ein Problem mit der Be- und Entlüftung: Fahrzeuge, Gerät und Kleidung trocknen nicht mehr. Noch einmal muss die Samtgemeindeverwaltung helfen.

 Aber auch intern muss sich die Wehr besser orientieren. Pfingsten beklagte eine geringe Beteiligung bei den regel-mäßigen Diensten: „Ich hoffe, dass es in Zukunft wieder besser wird.“ Entweder lag der mangelnde Eifer an der Baustelle oder aber an der geringen Zahl von Ernstfällen: Zwischen Januar 2015 und Oktober 2016 mussten die Helfer nur einmal ausrücken – und das vergebens: Eine brennende Hecke am Soldorfer Friedhof war bereits gelöscht worden.

 In bester Erinnerung sind da-gegen die Feiern zum 70-jährigen Bestehen. Eimerwettkämpfe, ein Festwochenende und ein Orientierungsmarsch für örtliche Vereine markierten das Ereignis. Pfingstens Lob galt der Bevölkerung: „Jeder hat seinen Beitrag geleistet.“

Aus dem Kommando verabschiedet wurde Reiner Behme nach 26 Jahren als Schriftfüh-rer. Die Nachfolge tritt Marina Hillebrand an. Geehrt wurden Werner Riechers (50 Jahre) und Ralf Bruns (40 Jahre). nah

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