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Sandkuchen in neuen Eisenbahn

Apelern / Kindergarten Sandkuchen in neuen Eisenbahn

Den Attraktionen im Freigelände des Apelerner Kindergartens „Kunterbunt“ hat der Förderverein eine weitere Spielmöglichkeit hinzugefügt. Eine Lokomotive mit zwei Waggons lädt zum Klettern und Sitzen ein. Nur fahren kann sie nicht: Der zentnerschwere Aufbau wurde sorgfältig im Boden verankert.

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Auf zur Fahrt ins Abenteuer: Die neue Eisenbahn auf dem Gelände des Apelerner Kindergartens. © nah

Apelern (nah). Den Wunsch nach einem hölzernen Zug machte bei den kleinen Leuten und den erwachsenen Betreuerinnen schon lange die Runde. Kettcars und Dreiräder, Kletterturm und Rutsche fördern den Bewegungsdrang – die Kulisse für eine kleine Abenteuerreise würde dies noch ergänzen.

Aber zunächst fehlte das Geld: „So voll war unsere Kasse nicht“, erinnerte sich Vorstandsmitglied Christine Reinecke. Also machte sich der Vorstand des Fördervereins eifrig ans Werk: Mit dem Glücksrad war er auf örtlichen Festen vertreten und organisierte Second-Hand-Basare. Hinzu kamen die Mitgliedsbeiträge und Spenden. Zum Schluss kamen 1800 Euro zusammen, sodass endlich der Auftrag erteilt werden konnte.

Den „Chefingenieur“ fand der Förderverein in Gerhard Daseler. Der Nienstädter Experte für hölzerne Spielgeräte entwarf das gewünschte Gespann. Mitarbeiter der auf Wasser- und Tiefbau spezialisierten Firma Tauber montierten den dreiteiligen Aufbau.

Von der ersten Stunde an habe die Eisenbahn im Mittelpunkt gestanden, berichtete Kindergartenleiterin Bianca Eßrich. Das hölzerne Modell eigne sich nicht nur zum Klettern. Beliebt seien „Ausfahrten“ und die Verwendung eines Waggons als „Speisewagen“. Da werde „zum Frühstück auch Sandkuchen aus der Sandkiste gereicht“.

Für Vorsitzende Sabine Pfingsten ist die Eisenbahn ein weiteres Beispiel für den Nutzen des Fördervereins. Es könnten deshalb durchaus mehr als die gegenwärtig 74 Mitglieder sein, wünscht sie sich: „Zwölf Euro Jahresbeitrag tun doch nicht weh.“
Finanziellen Aufwand zugunsten der Einrichtung gebe es genug. Schon denkt der Vorstand an den Umbau der Rutsche.

Außerdem sind im Außenbereich etliche Renovierungen und Anstriche fällig. Pfingsten und ihre Vorstandskollegen waren vor gut einem Jahr angetreten und hatten durch ihr Engagement die drohende Auflösung des Fördervereins verhindert. „Kürzlich haben wir Rückblick gehalten“, berichtete sie, „und sind echt erstaunt über unsere vielen Aktivitäten gewesen“.

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