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Schlüssel für kleinen, kecken Präsidenten

Apelern / Karneval Schlüssel für kleinen, kecken Präsidenten

Zum ersten Mal hat der Apelerner Karneval der Kirche den Vortritt gelassen. Weil der traditionelle Starttermin der närrischen Zeit (11.11.) auf einen Sonntag fiel, verabredeten Präsident Karl-Heinz Thum und Ortspastorin Anette Sieling einen Gottesdienst. Die Seelsorgerin staunte: „So voll war es in der Kirche noch nie.“

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Karnevalsauftakt im überfüllten Saal: Die Bambini gefallen mit ihrem ersten Tanz.

Apelern (nah). Gleich danach zogen die zum größten Teil uniformierten Mitglieder des örtlichen Karnevalsclubs (AKC) in das Hotel „Zum alten Friederich“. „Das ist mir hier etwas aus dem Ruder gelaufen“, gestand Thum ein, als er eine um 20 Minuten verkürzte Session eröffnete: Erst um 11.31 Uhr erklang der erste Narrhallamarsch. „Aber wir konnten doch nicht einfach vorher den Gottesdienst verlassen“, begründete er unter dem Beifall der Anwesenden die Verspätung.

Diese hatten wie nie zuvor für einen überfüllten Gasthaussaal gesorgt. Bürgermeister Heinrich Oppenhausen rückte rasch den symbolischen Schlüssel heraus und heimste namens der Gemeinde gleich einen großen Dank ein. Natürlich ging es um die Kulturschmiede, die neben anderen örtlichen Vereinen für den AKC als Übungsstätte von größter Bedeutung ist: „Die Eltern sehen, was hier an optimalen Trainingsmöglichkeiten für die Kinder zur Verfügung steht.“ Für 2013 kündigte Thum den Einbau eines Schwingfußbodens an. Derzeit betreut der AKC allein 110 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen vier und 16 Jahren.

Das sind nicht nur die 20 Bambini, die bereits einen flotten Tanz präsentieren konnten. Mit Büttenredner Luis Janisch sowie der Sketchgruppe – bestehend aus Matti Schäfer, Noel Wilm und Sophia Burk – sorgten noch im Grundschulalter befindliche Kinder für erste Heiterkeit. Und als sich dann noch der elfjährige Hannes Struckmeier als neuer Präsident des Jugendelferrats vorstellte und seinem erwachsenen Pendant schlagfertig die Leviten las („Ich habe hundert weibliche Akteure, so viele kannst du gar nicht küssen“), war auch dem letzten Anwesenden klar: In dieser Schaumburger Karnevalshochburg ist talentierter Nachwuchs kein Thema. Interessante gesangliche Verstärkung haben die „Großen“ mit Thomas und Kerstin Jentsch gewonnen: Die beiden Hessisch Oldendorfer gaben Kostproben ihres Könnens und trugen mit dazu bei, dass sich Apelerns erste närrische Stunden bis weit in den Nachmittag zogen.

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