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Schlüssel und Fahne für die „Kulturschmiede“

Apelern / Übernahme Schlüssel und Fahne für die „Kulturschmiede“

Sieben Vereine und zwei lokale Bands werden künftig Hausherren im Gebäude der ehemaligen Straßenmeisterei Lauenau sein. Sie übernehmen am Sonnabend, 27. August, offiziell den Schlüssel für die so bezeichnete „Kulturschmiede“ von Apelern. Das Haus dient nicht öffentlichen Veranstaltungen, sondern deren Vorbereitung. Hier entstehen Übungsstätten.

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Apelerner Vereinsvertreter freuen sich auf die Nutzung ihrer künftigen „Kulturschmiede“. © nah

Apelern (nah). Damit hat sich schneller als erwartet eine sinnvolle Nutzungsmöglichkeit ergeben. Die Gemeinde hatte vor Jahresfrist das komplette Anwesen vom Land Niedersachsen erworben. Für den Betriebshof fanden sich schnell gewerbliche Nutzer. Auf den früheren Verwaltungstrakt warf bald der Präsident des örtlichen Karnevalclubs (AKC), Karl-Heinz Thum, ein Auge. Er vermittelte Bürgermeister Heinrich Oppenhausen die Idee, hier Trainingsräume einzurichten.

Eine Umfrage unter den anderen örtlichen Vereinen ergab weiteren Bedarf. So kommen künftig unter diesem Dach neben den Karnevalsgruppen auch der DRK-Ortsverein, die Laienspielgruppe, der örtliche Treckerclub, der Verein für Heimatpflege und Fremdenverkehr und die Siedlergemeinschaft zusammen. Der Musikverein, der seit Jahren im Lauenauer Gewerbepark probt, möchte in die Riesbachgemeinde zurück – auch weil es im Flecken zu gelegentlichen Konflikten mit Nachbarn kommt. Mit „Kurz nach vier“ und „Neu Bridges“ gibt es noch zwei Bands, die Übungsräume benötigen.

Inzwischen haben die neuen Nutzer mit der Renovierung begonnen oder bereits abgeschlossen. Auch der Außenbereich wird von ihnen gepflegt. Im Gegenzug stellt die Gemeinde die Immobilie mietfrei zur Verfügung: Finanziert wird der laufende finanzielle Aufwand durch die Pachteinnahmen aus dem Betriebshof.

In den beteiligten Gemeinschaften herrscht Euphorie und Dankbarkeit über die gewonnenen Möglichkeiten. Deshalb ist die übrige Apelerner Bevölkerung eingeladen, sich vom Konzept zu überzeugen. Am Sonnabend werden Oppenhausen und Gemeindedirektor Uwe Heilmann um 14.30 Uhr eine Ortsfahne sowie die Schlüssel übergeben. Bis dahin wird auch eine Tafel mit der Bezeichnung „Kulturschmiede“ angebracht sein.

Besucher bekommen Gelegenheit, sich das Haus anzuschauen. Dabei können sie unter anderem der Rot-Weiß-Garde der Karnevalisten beim Training zuschauen. Für die Unterhaltung sorgen andere Nutzer des Gebäudes: die beiden Bands und das Jazzensemble des Musikvereins.

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