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Apelern Schon wieder Funkstille in Groß Hegesdorf
Schaumburg Rodenberg Apelern Schon wieder Funkstille in Groß Hegesdorf
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19:09 05.05.2011
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Groß Hegesdorf (bab). „Irgendwas ist da noch nicht in Ordnung“, sagt Jürgen Seegers, der sich vergangene Woche noch gefreut hatte, nach sechs Wochen Funkstille endlich wieder surfen und E-Mails verschicken zu können.

Nachdem die Telekom für die Weiterleitung in ihrem Netz gesorgt hat, hatte Seegers eine Geschwindigkeit von rund 3000 kbits gemessen, mit der er vollauf zufrieden war. Nun kommt er aber gar nicht mehr ins Netz oder die Verbindung bricht abrupt wieder ab. Noch extremer verhält es sich bei dem Groß Hegesdorfer Rainer Langhals. „Bei mir geht‘s gar nicht, seit wieder angeschaltet wurde“, sagt er.

„Das sind vielleicht fünf, sechs, sieben Leute, bei denen es nicht läuft“, erklärt Lan-Stream-Geschäftsführer Gottfried Theobald. „Bei den anderen funktioniert es.“ An der Telekom liege es nicht, das habe der Lan-Stream-Techniker ermittelt. „Die Leistung kommt auf jeden Fall an.“ Der Techniker werde jetzt noch einmal die Funkanlage überprüfen bei der Hauptantenne Kabel umstecken und dann „checken“, ob es funktioniert.

„Auf jeden Fall werden wir in Groß Hegesdorf eine zusätzliche Verteiler-Antenne installieren“, sagt Theobald. In zwei bis drei Wochen soll diese die Signale verstärken. Es könne durchaus sein, dass Hindernisse wie Bäume und Blätter den Empfang in Groß Hegesdorf beeinträchtigten. „Es hat dort auch im letzten Jahr Probleme gegeben“, sagt Theobald.

Für Seegers und Langhals gilt das nicht. „Bei mir hat es reibungslos funktioniert im Frühling, Sommer, Herbst und Winter“, sagt Langhals. Es mögen die Bäume in der Zwischenzeit vielleicht etwas gewachsen sein. Er habe sich zur Sicherheit jetzt eine stärkere Hausantenne bestellt, um seine Anlage aufzurüsten. Seegers hat seine Antenne 0,5 Meter höher positioniert.

Ob es wirklich an Störfaktoren wie dem sprießenden Grün liegt, mögen die beiden Groß Hegesdorfer nicht beurteilen. Bei dem Hin-und-Her resigniere man langsam, so Langhals, der im vergangenen Jahr noch „hoch zufrieden“ mit der Übertragung war. „Die Firma muss sich einiges einfallen lassen, um das Vertrauen wiederzubekommen“, meint er.

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