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Soldorfer warten auf das Ei

Feuerwehrhausneubau Soldorfer warten auf das Ei

Der Gemeinderat Apelern hat eine Voraussetzung für den Feuerwehrhausneubau in Soldorf geschaffen. Um dem Samtgemeinderat ein mögliches Gegenargument zu nehmen, beschloss die Apelerner Politiker, ein Grundstück für das Gebäude zu kaufen.

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Am Salinenplatz 16 soll möglichst bald das neue Feuerwehrhaus entstehen.

Quelle: kle

Soldorf. Ungewöhnlich daran ist, dass eigentlich die Samtgemeinde die Aufgabe hat, die Infrastruktur der Feuerwehren zu finanzieren. Doch es gibt keine kommunale Fläche, auf der das neue Haus stehen könnte. Die Feuerwehr Soldorf hatte den Neubau vor einem Jahr beantragt. Nun machte die SPD-Fraktion im Apelerner Rat den Vorstoß, das Grundstück am Salinenplatz 16 zu kaufen. Daran, dass es langsam Zeit für einen Neubau wird, gab es im Gemeinderat keinen Zweifel. Sowohl SPD-Politikerin Doreen Schwarzlaff als auch CDU-Sprecher Börries von Hammerstein betonten, dass das Gerätehaus der Soldorfer Brandschützer den Anforderungen nicht mehr genügt.

 Kaum ein Feuerwehrhaus in der Umgebung sei schlechter auf die Erfordernisse abgestimmt als dasjenige in Soldorf. Problematisch ist unter anderem die Platzsituation für Fahrzeug und Ausrüstung. In ihrem Antrag strich die SPD aber auch heraus, dass es nur dann zum Kauf des Grundstücks kommen soll, wenn der Samtgemeinderat seinerseits den Neubau des Feuerwehrhauses „in angemessenem Zeitrahmen“ beschließt.

 Von Hammerstein wandte sich an Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla und bat darum, das Thema auf der Agenda zu behalten. Die Entscheidung muss aber der Rat treffen. Die CDU-Fraktion unterstützte den SPD-Antrag voll und ganz: Von Hammerstein verdeutlichte das Dilemma mit dem Verweis auf die wohl bis in alle Zeit unklärbare Frage, ob nun das Huhn oder das Ei zuerst existiert hat. Und angesichts der Unmöglichkeit einer Antwort solle die Gemeinde in Vorleistung gehen und Tatsachen schaffen, damit das Feuerwehrhaus möglichst bald entsteht. Also: Das Huhn ist gekauft, aufs Ei wird gewartet.

 So wurde der Antrag der Sozialdemokraten einstimmig angenommen durchgewinkt. Über den genauen Flächenzuschnitt und den Kaufpreis ist bisher noch nicht verhandelt worden. Das Grundstück am Salinenplatz 16 befindet sich momentan in Privatbesitz. gus

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