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Sparen für die Renovierung

Geschäftshaus im Fokus Sparen für die Renovierung

Einen Rückblick mit gemischten Gefühlen hat Pastorin Anette Sieling beim Neujahrsempfang der Kirchengemeinde Apelern gehalten. Dankbar zeigte sie sich für vielerlei ehren- und nebenamtliche Unterstützung.

Apelern. Doch es müssten auch Lücken gefüllt werden – zum Beispiel beim Besuchsdienst für ältere Jubilare. Mitunter habe es nur „ein Kärtchen“ gegeben.
Im Mittelpunkt der politischen Aktivitäten steht nach Ansicht von Bürgermeister Andreas Kölle das geplante neue Geschäftshaus, das sich von der „Vision“ zum „Super-Projekt“ für Arztpraxis, Physiotherapeut und einen „kleinen Laden“ entwickele.
„Erste Maßnahmen zum Hochwasserschutz zeigen ihre Wirkung“, betonte er. Eine weitere wichtige Aufgabe sei ein „sicherer Schulweg“. In Höhe der Bäckerei Helle und an der Lauenauer Straße müsse dringend etwas geschehen.
Kölle ging auch auf die aktuelle Diskussion zu einem Finanzausgleich innerhalb der Samtgemeinde ein. „Wir sind keine reiche Gemeinde, weil wir sechs Ortsteile gerecht bedienen müssen“, so Kölle. Dennoch wolle Apelern einen Beitrag leisten. Er könne jedoch nicht verstehen, warum bei knappen Kassen eine bestehende Straßenausbaubeitragssatzung abgeschafft würde. Das hatte – wie berichtet – kürzlich die Gemeinde Pohle getan.

Dank an mehrere Gruppen

Der Dank Sielings galt auch Kirchensteuerzahlern, Spendern und den Gebern des Freiwilligen Kirchgelds. Letzteres werde allein schon zur Deckung des Gemeindehaushalts benötigt. „Was übrig bleibt, wird gespart“, verriet Sieling mit Hinweis auf „jährlich 2000 bis 3000 Euro“ und einem Blick auf die notwendige Innenrenovierung des Gotteshauses. Diese sei spätestens mit dem Einbau einer neuen Heizung fällig. Deren künftige Technik verspreche „Wärme unter den Bänken“ – dort wo sie gebraucht werde.
Höhepunkte im abgelaufenen Jahr seien die kirchliche Beteiligung am Ortsjubiläum sowie eine Gemeindefahrt zum und auf dem Nord-Ostsee-Kanal gewesen. Dagegen bedauerte sie den „drastischen Rückgang“ bei den Kinderbibeltagen.
In 2017 hat die Gemeindefahrt Lüneburg zum Ziel. Die Kirche wird Schauplatz gleich mehrerer Konzertveranstaltungen, darunter auch eine des örtlichen Kirchenchores sein. Zudem müssten Weichen für die im nächsten Jahr stattfindenden Kirchenvorstandswahlen gestellt werden. „Einige langjährige Mitglieder wollen ausscheiden“, sagte Sieling.
Ein wenig kritisch setzte sich die Geistliche mit dem Reformationsjubiläum auseinander. Statt Martin Luther in den Mittelpunkt zu stellen, sollte auch darüber nachgedacht werden, ob „wir und die Kirche nicht auch mal eine Reformation brauchen“. nah

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