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Viel Nachwuchs in die Wehr

Soldorfer Brandbekämpfer stocken Personal auf Viel Nachwuchs in die Wehr

Nur eine brennende Hecke und eine schlüpfrige Ölspur haben die Fähigkeiten der Soldorfer Feuerwehrleute im abgelaufenen Jahr gefordert. Doch weit mehr noch können die Brandbekämpfer am Salzbach neuerdings mit ihrer Personalstärke punkten: Gleich sieben Jugendliche und ein erwachsener „Seiteneinsteiger“ wurden in die Stammwehr aufgenommen, die jetzt aus 29 Aktiven besteht.

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Dickes Plus an jungen Aktiven: Simon Scheller, Fabian Wenger, Carolin Wenger, Johann zur Horst und Julia Krause (von links) mit den Ortsbrandmeistern Thorsten Weber und Patrick Reinecke.

Quelle: nah

Soldorf. Unklar ist dagegen weiterhin der große Wunsch nach einem neuen Gerätehaus. Seit Jahren wird die Enge beklagt. Sogar ein Grundstück hatten die Helfer bereits ausgeguckt. Doch Ortsbrandmeister Patrick Reinecke hielt sich mit aktuellen Äußerungen zum Thema zurück: „Wir wollen erst den Feuerwehrbedarfsplan abwarten.“ Kritische Worte formulierte dagegen Gemeindebrandmeister Jens Löffler, der „eine von außen begonnene Diskussion“ über einen zentralen Gerätehausbau für Groß Hegesdorf, Lyhren und Soldorf beklagte, „ohne dass feuerwehrintern darüber gesprochen wurde“. Auch der neue Groß Hegesdorfer Feuerwehrchef Axel Wille reagierte etwas spitz: „Da will man die Kameraden ins Boot holen. Doch mich hat noch keiner angerufen.“
Außer den acht Neuaufnahmen Heiner Helms, Steve Lengefeld, Julia Krause, Annika, Carolin und Fabian Wenger, Simon Scheller und Johann zur Horst freuten sich die beiden Ortsbrandmeister Patrick Reinecke (Oberlöschmeister) und Thorsten Weber (Hauptlöschmeister) über Beförderungen. Weber gehört zudem seit 40 Jahren der Wehr an. Schon fünf Jahrzehnte sind Hartmut Hitzemann und Wilhelm Wilkening dabei. Das Silberzeichen für 25 Jahre gab es für Nils Hitzemann.
Nicht nur die Jugendwehr mit 18 Heranwachsenden aus den Orten Soldorf, Groß Hegesdorf, Kleinhegesdorf und Apelern ist ein lokales Aushängeschild. Kreisweite Bekanntheit besitzen die Soldorfer dank ihrer Wettkampfgruppe mit sieben ersten Plätzen bei „Eimerwettkämpfen“ und dem nun auf Dauer im Ort verbliebenen Wanderpokal. Dreimal hintereinander hatten sie sich an der Spitze der Schaumburger „Top Five“-Wehren behaupten können. Nun will eine zweite Gruppe nacheifern – bei Turnieren, die sich an den neuen Richtlinien orientieren.

nah

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