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Von 30 auf über 300 – in sieben Jahren

Apelerner Heimatverein Von 30 auf über 300 – in sieben Jahren

Der Apelerner Heimatverein hat sein selbst gestecktes Ziel erreicht: Die „Traumgrenze“ des Vorsitzenden Ferdinand Exler von 300 Mitgliedern ist überschritten. Aktuell gehören 315 Personen der Gemeinschaft an. Bei seinem Amtsantritt vor sieben Jahren waren es nur 30 gewesen.

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Ferdinand Exler (links) begrüßte den Kleinhegesdorfer Claus-Volker Link als 300. Mitglied im Apelerner Heimatverein. 

Quelle: nah

APELERN. Das ständig steigende Interesse ist den Vorhaben zuzuschreiben, die zielstrebig umgesetzt werden: Zehn große und kleine Aktionen waren es im vergangenen Jahr, darunter ein Bildband, Baumschnitt und Renovierung von Bänken. Der mit Mitteln der Bingo-Umweltstiftung realisierte Apfellehrpfad und dessen wiederholte Prämierung habe den Verein „ganz, ganz stolz“ gemacht, freute sich Exler.

Schon sind neue Projekte im Blick: eine Waldwanderung in den Bückeberg, ein Ausflug zu Zielen der Weserrenaissance und die Neugestaltung des Münchhausen-Parks. In dem künftig so bezeichneten „Riesbach-Zauberwald“ soll die Gemeinde für bessere Treppen und Beschotterung der Wege sorgen. Die Heimatfreunde wollen sich um Beschilderung von Bärlauch, Bäumen, Mausoleum und Co. sowie um die Ausweisung eines „Blauen Klassenzimmers“ kümmern. Schüler sollen künftig im seichten Bach planschen können. Exler hofft in diesem Zusammenhang erneut auf Bingo-Mittel, weil diese vorrangig Maßnahmen zur Wissensvermittlung fördern.

Kostenfreier Apfelsaft als Idee

Dagegen denkt er an örtliche Sponsoren bei der Beschaffung von Sitzbänken im Park und entlang des Lehrpfads. Sie sollten optisch ansprechend und der Umgebung angepasst sein aus Obernkirchener Sandstein oder gar Edelstahl in Anlehnung an die vorhandenen Stelen.

Die Lotterie-Stiftung könnte außerdem den Kauf einer „Hausmosterei“ mit Schredder und Presse unterstützen sowie die gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft Rehren AR zu beschaffende Pasteurisierungsanlage. Exlers Idee: Kostenfreier Apfelsaft für Kita- und Schulkinder sowie preiswerte Vermarktung an Vereinsmitglieder.

Eine Wanderhütte entsteht oberhalb von Reinsdorf wegen der dortigen Aussicht auf Ort und Umgebung. Ganz in der Nähe folgt im Herbst eine Streuobstwiese. Sie könnte Auftakt sein für weitere Maßnahmen dieser Art auch in anderen Ortschaften. „Rund um Apelern haben wir über 100 Bäume gepflanzt. Jetzt sind die anderen Dörfer dran“, so Exler. An notwendiger Unterstützung solle es nicht mangeln. nah

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