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Vorschläge für neue Skateanlage

Apelern Vorschläge für neue Skateanlage

Wie in Lauenau – nur BMX-freundlicher: So in etwa kann man die Wünsche einer Gruppe Jugendlicher zu einer Skate- und BMX-Bahn in Apelern zusammenfassen. Ihr Konzept für eine Anlage hinter dem Feuerwehrgerätehaus soll in der nächsten Bauausschusssitzung auf der Tagesordnung stehen.

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Die BMX-Biker Hannes (von links), Mika (13), Luis (12), Jimin (16), Ole (16) und weitere Jungen aus ihrem Freundeskreis haben eine klare Vorstellung, wie der Skatepark auf dem heruntergekommenen Spielplatzgelände entstehen könnte. 

Quelle: kle

Apelern. Bei der vergangenen Sitzung Ende März, zu der auch einige Jugendliche eingeladen worden waren, erhielten die jungen „Experten“ das Angebot der Gemeinde und der Ratsleute, sich ein Konzept für einen Skatepark zu überlegen, der auf dem heruntergekommenen Spielplatz an der Lyhrener Straße entstehen könnte. Dieser liegt seit Längerem brach – die Rutsche ist von Brennnesseln überwuchert, der Sandkasten nur noch mit viel Phantasie als solcher zu erkennen – und böte in den Augen der Gemeinde eine gute Gelegenheit, um etwas Neues zu schaffen und dem Platz wieder Leben einzuhauchen.
In Apelern und Umgebung gibt es einige BMX-Fahrer, weiß der 14-jährige Hannes Struckmeier, der selbst seit einigen Jahren begeisterter Hobby-Biker ist. Zusammen mit weiteren Gleichgesinnten machte er sich deshalb an die Ausarbeitung und gab diese im April bei Bürgermeister Günter Knief ab. Ein wenig enttäuscht zeigte sich Hannes in Bezug auf die folgende Kommunikation. Leider habe er nämlich bis auf eine knappe Erwähnung, dass das Konzept angekommen ist und dieses Jahr noch behandelt wird, keine weitere Rückmeldung oder Erklärungen von den Verantwortlichen erhalten, wie es denn jetzt weitergeht.
Ein guter Skatepark wäre für junge Biker in Apelern sehr wünschenswert, glaubt Hannes. Denn viele Angebote gebe es für diese Zielgruppe nicht. Die Lauenauer Anlage beispielsweise sei zu klein und eigentlich nur für Skateboards und Inliner interessant. Die nächsten nennenswerten Parks für BMX-Räder stehen in Hannover, was natürlich sehr weit weg sei. Manche Jugendlichen weichen deshalb sogar auf das Gelände bei der alten Kläranlage aus – was eigentlich nicht erlaubt ist. Nicht zuletzt würde eine gute Skatebahn den Sport auch für Neueinsteiger interessanter machen, glaubt Hannes.
Das Ziel von Hannes’ Gruppe ist ein Park ähnlich dem in Lauenau, nur mit einer für Biker ansprechenderen Bahn. Dazu haben die Jungen in ihrem Konzept die Struktur aus dem Nachbarort übernommen und weitere Elemente hinzugefügt oder umgeändert. Nun hoffen sie, dass das Ganze auch finanzierbar ist.
Sven Janisch, Gemeindedirektor von Apelern, zeigte sich angetan von den Plänen der jungen Engagierten. Diese hätten ihr Konzept richtig gut durchdacht und sogar entsprechende Zeichnungen angefertigt. Infolge des Konzepts habe die Gemeinde eine Fachfirma beauftragt, die – basierend auf den Vorschlägen – einige Angebote vorbereitet habe, damit sich das Vorhaben auch in Zahlen fassen lasse. Denn bei Skateparks sei haushalterische Vorsicht geboten, die Betonanlagen seien immer mit hohen Beträgen verbunden, so Janisch. Die Skatebahn in Lauenau kam auf etwa 80.000 Euro. kle

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