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Weder eingestaubt noch antiquiert

Trachtengemeinschaft Apelern Weder eingestaubt noch antiquiert

Vor 50 Jahren fanden sich in Apelern junge Menschen zusammen, die alte Traditionen wieder aufleben lassen wollten.

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Für ihr Engagement bekommen zahlreiche Mitglieder die silberne Ehrennadel.

Quelle: göt

Apelern. Sie gründeten einen Verein und übten die alten Tänze und suchten sich auch die dazugehörigen Trachten zusammen. Die Tanz- und Trachtengemeinschaft Apelern, damals noch unter dem Namen Junge Gemeinschaft, war geboren. „Und das zu einer Zeit, wo die meisten jungen Menschen nicht an Traditionen gedacht haben“, schaute die Vorsitzende Dagmar Eynck beim Festkommers zum Jubiläum zurück.

Sie selbst war damals nicht dabei – erinnern konnte sich dafür aber manch anderer der Anwesenden. In den Anfängen wurde in der Pausenhalle der Schule getanzt. Der Boden war rutschig, die Tänze wild. Die Damen wurden regelrecht herumgeschleudert: „Ich kann mich gut daran erinnern, wie oft die Mädchen unter den Heizkörpern lagen“, erinnerte sich Karl-Heinz Thum. In den vergangenen 50 Jahren wurden viele Damen übers Parkett gewirbelt – so auch zu Beginn des Kommers, bei dem die Trachtengruppe einen 14-Tourigen tanzte. Dies sei der traditionelle Eröffnungstanz in der Region, erklärte Eynck, damit wollte man immer alle Anwesenden auf die Tanzfläche locken.

„Trachten entfalten immer wieder eine Anziehungskraft“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Börries von Hammerstein, der, genau wie Vereine des Ortes und befreundete Trachtengruppen, zum Jubiläum gratulierte. Auch heute noch ist die Tracht keineswegs eingestaubt oder antiquiert, so Manuela Kretschmer vom Landesverband. Die Tracht ist weltoffen. „Egal welche Sprache wir sprechen, wir Trachtentänzer verstehen uns beim Tanzen sowieso“, sagt Kretschmer.

Für ihr Engagement wurden Christiane Feuerhake, Gabriele und Matthias von Münchhausen, Bernd Biesterfeld, Andreas Tietschert, Thomas Reese, Wilfried Koller, Andreas Eynck, sowie Jutta und Martin Grandt mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Verein wurde Heinz Müller geehrt.

göt

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