Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Weg mit dem Haus

Reinsdorfer Schützen droht der Ruin Weg mit dem Haus

Die Schützenkameradschaft Reinsdorf steht vor dem Ruin, wenn sich nicht eine Lösung für ihr kostenintensives Vereinsheim anbietet.

Voriger Artikel
Siedlergemeinschaft steht vor dem Ende
Nächster Artikel
Keine Bange vorm Bedarfsplan

Duo mit jeweils dreifachem Triumph: Hannelore Peters (links) und Nina Diekmann.

Quelle: nah

Reinsdorf. Inzwischen gibt es Gespräche zwischen Vorstand und Gemeinde: Apelern könnte die Immobilie als Dorfgemeinschaftshaus übernehmen.

 Jeweils vierstellige Verluste haben bereits in den vergangenen drei Jahren die Kasse belastet. Setze sich diese Entwicklung fort, so sieht Schatzmeister Uwe Brockmann die Reserven zum kommenden Jahresende aufgebraucht. Als Gründe wurden zurückgehender Trainingsbetrieb, weniger Vermietungen der Räume und ständig steigende Kosten genannt. „Wir müssten die Beiträge vervierfachen“, sah der Finanzexperte als einzige Lösung, fürchtete aber zugleich eine Welle von Austritten.

 „Jeder Ort hat ein Dorfgemeinschaftshaus, nur Reinsdorf nicht“, machte Brockmann eine mögliche kommunale Trägerschaft aus. Der amtierende Vorsitzende Jürgen Beckert verwies auf erste Gespräche mit Gemeindedirektor Sven Janisch und Bürgermeister Günter Knief: „Es gibt schon die mündliche Zusage, dass sich für uns nichts ändern würde.“ Der Verein sei weiterhin für Pflege und Bewirtschaftung verantwortlich.

 Doch zumindest zwei Anwesende sahen Bedenken. Einer schlug vor, das Haus als Sportstätte gleich der dafür zuständigen Samtgemeinde zu übertragen. Ein anderer hegte Zweifel an der Kompetenz des Vorstands bei den Verhandlungen. Doch aus dessen Reihen kamen drastische Formulierungen: Ereigne sich nichts, müsse der Verein am Jahresende mangels Geld aufgelöst werden. Dann falle das Schützenhaus satzungsgemäß ohnehin an die Gemeinde. „Wir müssen doch froh sein, dass die Gemeinde überhaupt zu einer Übernahme bereit ist und wir weiterhin den Schießsport aufrecht erhalten können“, sagte der frühere Vorsitzende Thomas Zehbe. Einstimmig wurde am Ende der Debatte der Vorstand zu weiteren Verhandlungen ermächtigt. nah

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg