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Hülsede. Sie wächst vorzugsweise im Wald, mitunter auch in Vorgärten: Die Stechpalme „Ilex aquifolium“ hat Hülsede ihren Namen gegeben, als vor vielleicht schon mehr als tausend Jahren die Menschen entlang der Beeke siedelten. Der Name der Ortschaft im Sünteltal und auch Urnenfunde aus keltischer Zeit lassen auf ein höheres Alter schließen. Aber gesichert ist nur die urkundliche Erwähnung in den um 1150 aufgestellten Güterverzeichnissen der Reichsabtei Fulda.

Hülsede / Jubiläum

Hülsede. Das große Fest zum Hülseder Ortsjubiläum wird noch größer. Außer der ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes vor 950 Jahren kann ein weiteres historisches Ereignis gefeiert werden: Der TuS Concordia wurde als Männerturnverein am 18. Juni 1909 gegründet und blickt damit auf 100 Jahre Vereinsexistenz zurück. Anfangs gab es Gruppen für Turnen, Faustball, Schlagball, Leichtathletik, Laienspiel und Gesang. Kurioserweise ist davon nur der Gesang geblieben. Die sportlichen Schwerpunkte liegen heute woanders.

Hülsede / Jubiläum

Hülsede. Drei Tage lang will die Gemeinde Hülsede ihr 950-jähriges Bestehen feiern. Seit rund zwei Jahren bereitet eine Arbeitsgruppe die Veranstaltungen vor. Ein Buch ist entstanden, das den Ort in alter und neuer Zeit beschreibt. In diesen Tagen dürfen drei Hülseder bereits vorab im Rundfunk über ihre Festpläne berichten.

Schmarrie. Der Hülseder Ortsteil Schmarrie hat eine kleine Parzelle am Dorfrand tüchtig herausgeputzt. Am Schnittpunkt der Straßen „Zur Bussenmühle“ und „Bult“ will ein großer Mühlstein an eine einst wichtige örtliche Betriebsstätte erinnern: die 1956 in Teilen abgebrannte Bussenmühle.

Hülsede / Hochsprunganlage verwüstet

Messenkamp/Lauenau. Unbekannte Täter haben der Leichtathletiksparte im MTV Messenkamp einen unfreiwilligen Trainingsstopp beschert. Sie verwüsteten die Hochsprunganlage. Besonders verärgert ist Übungsleiter Heinrich Hölscher, dass die zentnerschwere Matte auf den Kopf gedreht wurde: Nun hat sie sich voll Wasser gesogen. Mit einem zweiten Delikt in unmittelbarer Nähe müssen sich jetzt die Behörden beschäftigen: Bruchstücke großer Eternitplatten wurden in den Pohler Bach geworfen. Vermutlich sind sie asbesthaltig.

Hülsede / Neuer Rastplatz im Wald

Hülsede. Dass es ein Moor im Süntel gibt und eine Teufelskammer, dass sich 425 Hektar Wald in Privatbesitz befinden und davon zu 73 Prozent aus Buchen besteht, können Wanderer im Süntel jetzt nachlesen. Die Forstgenossenschaft Hülsede hat an den „Sieben Eichen“ einen Rastplatz samt Informationstafel errichtet. Schon der Standort ist von historischer Bedeutung. Hier waren um 1831 Bäume entsprechend der Anzahl der damals sieben Vorstandsmitglieder gepflanzt worden.

Schmarrie / 10 000 Euro würde Sanierung kosten

Hülsede. Eine Wirtschaftswegebrücke in der Gemeinde Hülsede hat keine dauerhafte Standsicherheit mehr. Die Sanierung würde rund 10 000 Euro kosten, die der Haushalt nicht hergibt. Die Gemeinde hofft, dass sich die Jagdgenossenschaft an den Kosten beteiligt.

Hülsede / Verwaltung fordert Rücksichtnahme an der Steinecke

Hülsede. Mit Rücksicht und mit zusätzlichen Stellplätzen für Besucher und Wanderer soll die Parksituation an der Steinecke in Hülsede besser werden. Das „Leader+“-Projekt zur ländlichen Entwicklung könnte Geld dafür bringen. 

Hülsede / Wasserschäden bereiten Probleme

Meinsen. Die Straße Wiesengrund beschäftigt die Gemeinde Hülsede seit Längerem. Die Fahrbahn und der angrenzende Graben bereiten Anwohnern und Gemeinde bei schlechtem Wetter Probleme. Der Rat entschied sich, die Straße noch nicht zu asphaltieren. Der Graben soll allerdings in Angriff genommen werden.

Hülsede / Programm zum Jubiläum steht

Hülsede. Mit seinen gut 1000 Seelen gehört Hülsede eher zu den kleineren Vertretern der Samtgemeinde. In diesem Jahr will man jedoch ganz groß herauskommen, und das aus gutem Grund: Der im Osten des Landkreises gelegenen Ortschaft stehen mit der 950-Jahrfeier und dem 100-jährigen Bestehen des Turn- und Sportvereins (TuS) Concordia gleich zwei Jubiläen an. Beide sollen ausgiebig gefeiert werden, wie Bürgermeister Herbert Weibels und TuS Vereinspräsident Karl-Heinz Wellhausen bei der offiziellen Vorstellung des Programms stolz verkündeten. 

Hülsede / Rätseln um das Gemeindehaus

Hülsede. Rund zwei Jahre nach dem Auszug des letzten eigenen Pastors aus dem Pfarrhaus von St. Ägidien in Hülsede ist das Rätselraten über die Zukunft des Gebäudes in vollem Gange. Die hannoversche Landeskirche zahlt keine Betriebskosten mehr. Der Kirchenvorstand klagt über die hohe finanziellen Belastung, die offenbar sehr bald eine Lösung verlangt. Nachdem die Kirchenvorsteher bislang hinter verschlossenen Türen getagt haben, beriefen sie jetzt eine Gemeindeversammlung ein. Unter dem Motto „Wenn ich im Kirchenvorstand wäre...“ baten sie um Vorschläge.

Hülsede / Ärger über Frevel

Hülsede. Fünf junge Bäume an dem Feldweg Mittelmühle sind von Unbekannten in der Mitte des Stammes brutal abgeschnitten worden. Hülsedes Bürgermeister Herbert Weibels hat den Schaden umgehend der Verwaltung gemeldet. Zusammen mit seiner Stellvertreterin Marion Passuth hat sich der Bürgermeister den Schaden noch einmal angeguckt. 

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