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Hülsede Alle wollen die Dorferneuerung
Schaumburg Rodenberg Hülsede Alle wollen die Dorferneuerung
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22:51 19.05.2011
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Hülsede (bab). Jörg Döpke von der Samtgemeindeverwaltung sieht in Schmarrie, Meinsen und Hülsede die besten Voraussetzungen gegeben. „Die Bevölkerung identifiziert sich mit den Orten und der Gemeinde, das ist eine wichtige Voraussetzung“, so Döpke. Bei der 950-Jahrfeier und der Inbetriebnahme der neuen Sporthalle habe sich das deutlich gezeigt.

Ein Fachbüro, das den Prozess für die Bewerbung begleitet, soll die Ideen und Projekte der Einwohner so verwerten, dass es gute Aussichten auf die Förderung gibt. Messenkamp und Altenhagen{FSPACE}II hätten insgesamt 450 000 Euro in den Jahren der Dorferneuerung investiert, stellte Döpke zum Vergleich dar. Die Verwaltung sieht in dem Programm Chancen, die örtlichen Strukturen zu verbessern und die Gestaltung und Entwicklung der Gemeinde voranzubringen. „Wir sind alle Gewinner“, sagte Döpke.

Dirk Tetzlaff (CDU) hat ausgemacht, dass besonders private Investoren nicht immer über die Bedingungen im Dorferneuerungsprogramm informiert sind. Er schlug deshalb vor, bei der Bürgerversammlung auch gleich darüber zu informieren, dass die Maßnahmen, die gefördert werden, auch gegenzufinanzieren sind. Es gebe Bürger, die dächten, die volle Höhe ihrer Maßnahmen finanziert zu bekommen.

Hans-Wilhelm von Bronsart hat für Hülsede bereits Ideen. „Es ist bedauerlich, dass wir keinen Mittelpunkt im Dorf haben“, sagte er bei der Bürgerfragerunde der Ratssitzung. Er schlug er vor, mit der evangelischen Kirche darüber zu verhandeln, ob die Gemeinde deren alten Friedhof für diesen Zweck gestalten könnte.

Der Rat nahm den Vorschlag auf. Bürgermeister Herbert Weibels hat jedoch Bedenken, weil es Probleme mit dem Denkmalschutz geben könnte. Bereits bei dem Platz vor der neuen Turnhalle sei die Abstimmung mit dem Denkmalschutz nicht einfach gewesen, so Weibels.

Im vollendeten 80. Jahr nach ihrer Gründung muss sich die Freiwillige Feuerwehr Schmarrie nicht selbst auf die Schulter klopfen. Das haben andere im Rahmen eines Festwochenendes besorgt, bei dem die Gastgeber mit einem Kindernachmittag, einem Tanzabend und einem fröhlichen Katerfrühstück glänzten. Für Bürgermeister Herbert Weibels hat „der kleine Ort eine große Wehr“. Und Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote bescheinigte den Verantwortlichen, auf einem „sehr guten Weg“ zu sein.

19.05.2011

Der belgische Sänger Milow hat auf dem Hülseder Wasserschloss ein „Geheimkonzert“ für N-Joy-Radio gegeben. 200 ausgewählte Hörer durften an dem Event teilnehmen. „So geilo war Milow“ titelt der Radiosender im Internet.

13.05.2011

Einen Tag lang hat sich die Bevölkerung von Schmarrie mehr als verdoppelt. Außer den rund 400 Einwohnern war eine noch größere Zahl von Besuchern im Ort und seiner Umgebung unterwegs. 37 Kinderfeuerwehren aus dem Schaumburger Land hatten 50 Gruppen geschickt. Sie rätselten in den Dorfstraßen und lösten Aufgaben in der Feldmark.

10.05.2011
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