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Alle wollen die Dorferneuerung

Hülsede / Abstimmung Alle wollen die Dorferneuerung

Einstimmig hat sich der Rat der Gemeinde Hülsede für die Bewerbung um die Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm ausgesprochen. Eine Bürgerversammlung für die drei Orte soll noch vor den Sommerferien einberufen werden. Planungskosten für die Konzeption hatte die Gemeinde im Haushalt bereits vorgesehen.

Hülsede (bab). Jörg Döpke von der Samtgemeindeverwaltung sieht in Schmarrie, Meinsen und Hülsede die besten Voraussetzungen gegeben. „Die Bevölkerung identifiziert sich mit den Orten und der Gemeinde, das ist eine wichtige Voraussetzung“, so Döpke. Bei der 950-Jahrfeier und der Inbetriebnahme der neuen Sporthalle habe sich das deutlich gezeigt.

Ein Fachbüro, das den Prozess für die Bewerbung begleitet, soll die Ideen und Projekte der Einwohner so verwerten, dass es gute Aussichten auf die Förderung gibt. Messenkamp und Altenhagen{FSPACE}II hätten insgesamt 450 000 Euro in den Jahren der Dorferneuerung investiert, stellte Döpke zum Vergleich dar. Die Verwaltung sieht in dem Programm Chancen, die örtlichen Strukturen zu verbessern und die Gestaltung und Entwicklung der Gemeinde voranzubringen. „Wir sind alle Gewinner“, sagte Döpke.

Dirk Tetzlaff (CDU) hat ausgemacht, dass besonders private Investoren nicht immer über die Bedingungen im Dorferneuerungsprogramm informiert sind. Er schlug deshalb vor, bei der Bürgerversammlung auch gleich darüber zu informieren, dass die Maßnahmen, die gefördert werden, auch gegenzufinanzieren sind. Es gebe Bürger, die dächten, die volle Höhe ihrer Maßnahmen finanziert zu bekommen.

Hans-Wilhelm von Bronsart hat für Hülsede bereits Ideen. „Es ist bedauerlich, dass wir keinen Mittelpunkt im Dorf haben“, sagte er bei der Bürgerfragerunde der Ratssitzung. Er schlug er vor, mit der evangelischen Kirche darüber zu verhandeln, ob die Gemeinde deren alten Friedhof für diesen Zweck gestalten könnte.

Der Rat nahm den Vorschlag auf. Bürgermeister Herbert Weibels hat jedoch Bedenken, weil es Probleme mit dem Denkmalschutz geben könnte. Bereits bei dem Platz vor der neuen Turnhalle sei die Abstimmung mit dem Denkmalschutz nicht einfach gewesen, so Weibels.

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