Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Aus Protest wird Kandidatur

Anti-Windkraft-Aktivisten gründen neue Wählergemeinschaft Aus Protest wird Kandidatur

Aus Protest wird möglicherweise eine Ratsfraktion: Die Wählergemeinschaft Hülseder Gegenwind/Rodenberg (WHGR) hat sich gegründet und will Sitze im Gemeinderat wie auch im Samtgemeinderat gewinnen.

Voriger Artikel
Weg an der Kirche soll bleiben
Nächster Artikel
Hülseder SPD setzt auf mehr Bürgerbeteiligung

Egbert Gelfert (von links), Martin Höhle, Stephanie Krannich, Hans Walter Krannich, Katrin Gläßer,Thomas Diekert, Barbara Diekert und Thomas Meierkordt treten für die neue Wählergruppe an. Auf dem Bild fehlt Marion Bornemann.

Quelle: pr

HÜLSEDE. „Regionale und vernunftgeprägte politische Arbeit“ ohne Parteidirektive sei das Ziel der WHGR. Die Gründer sind keine Unbekannten. Als Bürgerinitiative Hülseder Gegenwind haben die Mitstreiter bereits erfolgreich gegen den oberhalb Hülsedes geplanten Windpark gekämpft und zudem ein Gegengewicht zu den Plänen der Stadt Bad Münder geschaffen, die einen Windpark zwischen Eimbeckhausen und Messenkamp ermöglichen will. Außerdem arbeitet die Gruppe daran, die Südlink-Trasse quer durch die Samtgemeinde zu verhindern.

Ein weiteres Ziel der WHGR ist laut einer Pressemitteilung mehr Transparenz in der regionalen Politik, zum Beispiel durch die Abschaffung der nicht öffentlich tagenden Gremien – dies sind die Verwaltungsausschüsse der Mitgliedsgemeinden und der Samtgemeindeausschuss. Zunächst will sich die WHGR aber auf die Abschaffung des Hülseder Ausschusses beschränken.

Internetausbau im Fokus

Außerdem stehen die Förderung der regionalen Vereine, die Sicherung der Ortsverbindungen, aber auch der Internetausbau im Fokus. Besonders nachdrücklich will sich die neue politische Alternative für bessere Finanzen und eine nachhaltige Verwendung des Geldes der Gemeinde einsetzen.

Die Kandidatur war für die Mitstreiter daher eine logische Konsequenz, um aktiv in den Räten mitwirken zu können, so Egbert Gelfert und Martin Höhle. Gelfert hatte im Frühjahr noch an einer Sitzung der Wählergemeinschaft Samtgemeinde Rodenberg (WGSR) teilgenommen und angedeutet, dass eine Wählergemeinschaft in Hülsede antreten könnte.

Nun wurde jedoch eine separate Gruppe gebildet, die beim Urnengang am 11. September auf Samtgemeindeebene somit auch in Konkurrenz zur WGSR um die Wählergunst buhlt. gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr