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Bei Hitze ist Hülseder Brunnen leer

Zisterne als Lösung? Bei Hitze ist Hülseder Brunnen leer

Damit die Besucher des Hülseder Friedhofs an heißen Sommertagen an das nötige Wasser zur Grabpflege kommen, sucht die Samtgemeindeverwaltung derzeit nach einer Lösung. Möglicherweise könnte eine Art Zisterne Abhilfe schaffen.

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Hülsede. Bei einer Sitzung des Friedhofsausschusses Anfang des Jahres hatte Herbert Meier von der evangelischen Kirche Lauenau das Problem geschildert und sich Hilfe erbeten (wir berichteten). Und zwar besitzt der Friedhof einen eigenen Brunnen, der das Jahr über ausreichend Wasser liefert. Aber an heißen Sommertagen sinkt der Wasserspiegel manchmal so tief, dass die Pumpe ihn nicht mehr erreicht.

Der erste Gedanke der Kirchengemeinde St. Ägidien, Betreiberin des Friedhofs, war ein Anschluss an das allgemeine Wasserversorgungsnetz. Das kommt wohl allerdings kaum infrage. Denn der Friedhof liegt sehr abgelegen, allein das Anschließen ans Trinkwassernetz würde die Kirchengemeinde wohl um die 15.000 bis 20.000 Euro kosten, wie Günther Wehrhahn, Hauptamtsleiter bei der Samtgemeinde, auf Anfrage erklärte.

Verantwortlich für die Wasserversorgung auf dem Friedhof ist nämlich die Kirchengemeinde selbst. Die Wartung und der Betrieb wären zudem unverhältnismäßig aufwändig, da das Wasser auf dem Friefhof nur saisonnal gebraucht wird und dieser am Ende der Versorgungsleitung läge. Keime würden dann ein großes Problem bilden, und der Zufluss müsste immer für ein halbes Jahr abgeklemmt werden.

Doch auch ein Verlängern der Pumpe würde das Problem wohl nicht lösen. Denn wenn der Brunnen im Sommer tatsächlich einmal komplett trocken läge, könnte die Pumpe noch so tief reichen und noch so leistungsstark sein – wo kein Wasser ist, kann keines gefördert werden.

Eine mögliche Lösung könnte nun das Anlegen einer Zisterne bilden. Der Friedhof bekäme dann einen großen Wasserbehälter mit einer extra Pumpe, auf den die Nutzer zugreifen könnten, sobald der Brunnen nicht mehr genügend Wasser führt. Wie groß ein solcher Behälter sein müsste, ob und wie man diesen unter die Erde verlegen könnte, wird derzeit untersucht.

Ziel ist es, noch vor dem Sommer alles in trockenen Tüchern zu haben, eben damit die Hülseder auf ihrem Friedhof dann nicht mehr auf dem Trockenen sitzen. kle

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