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Betreuer fahren Rennen mit dem Bobbycar

Schmarrie / Feuerwehr Betreuer fahren Rennen mit dem Bobbycar

Einen Tag lang hat sich die Bevölkerung von Schmarrie mehr als verdoppelt. Außer den rund 400 Einwohnern war eine noch größere Zahl von Besuchern im Ort und seiner Umgebung unterwegs. 37 Kinderfeuerwehren aus dem Schaumburger Land hatten 50 Gruppen geschickt. Sie rätselten in den Dorfstraßen und lösten Aufgaben in der Feldmark.

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Der längste Betreuer auf dem kleinen Bobbycar: Für die Lindhorster „H2Os“ wurde Uwe Claus ins Rennen geschickt. © nah

Schmarrie (nah). Dass die Schmarrier „Feuerzwerge“ dazu einluden, hatte einen Grund: Die Ortswehr feiert in diesen Tagen ihr 80-jähriges Bestehen. Deshalb dachten sich Ortsbrandmeister Andreas Haym mit den Betreuerinnen Simone Schweineberg, Nicole Tschirch und Nina Hemstedt-Krüger einen mehrseitigen Katalog mit allerlei Anforderungen an Geschick und Wissen aus. Unter anderem mussten Tischtennisbälle mit einem Strohhalm aus einem Becken geborgen, Geräusche erkannt und durch einen Schlauch Wörter geflüstert werden.

Mitten in der Feldmark sollten die Gruppen möglichst hoch an einem Mast einen Kreidestrich anbringen. Für den jungen Nick von den Rusbender „Feuerdrachen“ schien das kein Problem: „Wir nehmen die Leiter“, befand er mit Blick auf das Hilfsmittel. Doch das fand nicht die Zustimmung der Jury: Eine „Räuberleiter“ musste es sein. Folglich standen zwei Mädchen bereit, die dem jungen Mann eine Steighilfe gaben.

Auch die Betreuer blieben nicht frei von Pflichten. Beim Bobbycar-Parcours mussten sich diese einem Slalom unterziehen – mit Helm und Blaulicht auf dem Kopf. Fast wären darüber die Lindhorster „H2Os“ in den Streit geraten, welcher Erwachsene ins Rennen gehen sollte. Die Wahl fiel auf den baumlangen Uwe Claus, während sein Kollege Christian Harmening den denkwürdigen Rennfahrer pausenlos ablichtete.

Dabei war eher Schneckentempo angesagt: Nur bei genau 60 Sekunden wurde die volle Punktzahl erreicht. Bei Über- oder Unterschreiten gab es Abzüge.
Bei der Siegerehrung lagen Schaumburgs „Zwergenlöscher“ vorn, gefolgt von den „Firekids“ aus Wendthagen-Ehlen und der offenbar noch namenlosen Kinderfeuerwehr Wölpinghausen. In der weiteren Folge platzierten sich die Obernkirchener „Löschzwerge“, die „Feuerstrolche“ I aus Bernsen, die „Feuerdrachen“ aus Enzen und die „Feuersalamander“ aus Niedernwöhren.

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