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Hülsede Das Sportheim verlangt Sanierungen
Schaumburg Rodenberg Hülsede Das Sportheim verlangt Sanierungen
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16:00 10.02.2011
Eifrig bei der Sache: Mitglieder des TuS Concordia Hülsede beim Arbeitseinsatz in der neuen Halle. © nah
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Hülsede (nah). Zwar trägt sich die Immobilie selbst, ohne dass die Hausmeisterwohnung bislang wieder vermietet werden konnte. Doch vor einer neuen Nutzung wird etliches Geld in eine weitere Sanierung gesteckt werden müssen. Das ließ Gebäude-Obmann Peter Kobus den Teilnehmern der Jahresversammlung mitteilen. Vor allem seien eine umfassende Dachdämmung und der Austausch von Fenstern erforderlich. Anderenfalls würden hohe Nebenkosten kaum neue Pächter locken.

Die Arbeiten könnten den Verein mit einem neuen Darlehen belasten, fürchtete Präsident Karl-Heinz Wellhausen, der in naher Zukunft weitere Maßnahmen erörtern lassen will. Vorerst aber gilt alle Aufmerksamkeit der künftigen örtlichen Sportstätte: „Dem Meilenstein vor 50 Jahren mit dem Bau einer ersten Schulturnhalle folgt jetzt ein weiterer“. Tischtennis- und Prellballsparte hätten bereits den Übungsbetrieb aufgenommen. Richtig los aber dürfte es im März gehen, weil am 26. Februar die offizielle Einweihung erfolgen soll.

„Bis dahin ist noch viel zu tun“, mahnte Bauleiter Egbert Gelfert in seinem Bericht, der zumindest die Eigenleistungen des Vereins „als hervorragend gelaufen“ ansah. Dass sich der Baufortschritt verzögerte, sei den Lieferschwierigkeiten für das Dach sowie dem säumigen Verhalten des ursprünglich beauftragten Fliesenlegers geschuldet. Das bisherige handwerkliche Engagement der Mitglieder bezifferte Gelfert auf 1300 Stunden.

Mit der neuen Halle hofft Wellhausen auf eine Erweiterung des sportlichen Angebots. Den Anfang machen die Skiläufer, die sich neue Felder suchen, nachdem – wie berichtet – ihr Lift nicht mehr in Betrieb genommen werden durfte. Sie haben eine versierte Expertin für regelmäßige Skigymnastik gefunden.

Zwischen Concordia und dem künftig ebenfalls die Halle nutzenden TSV Germania Pohle wurde verabredet, dass Doppelmitgliedschaften nicht erforderlich sind. „Mitglieder beider Vereine können an den jeweiligen Angeboten ohne zusätzliche Kosten teilnehmen“, erklärte Wellhausen. Allerdings ist eine Sparte dem Hülseder Verein aus steuerlichen Gründen verloren gegangen: Die bisher integrierte „Gesangsgruppe“ steht auf eigenen rechtlichen Füßen.

Vor den fälligen Vorstandswahlen, die Wellhausen und seinen Vertreter Jens Rode, Kassenwartin Astrid Nadler, Schriftführer Steffen Arndt und Jugendwart Rüdiger Röwe bestätigten, wurden sportliche Leistungen ausgezeichnet.

500 Tischtennisspiele absolvierte Egbert Gelfert; 150 Prellball-Termine leisteten Nils Bremer und Jan Wehrhahn. 60 Jahre ist Eckhard Arndt dabei, 40 Jahre Lina Bergmann. Auf jeweils ein Vierteljahrhundert kommen Angela Gelfert, Svenja Möbius und Thomas Jünke.

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