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Daumen hoch für Mitfahrbänke

Einstimmiger Beschluss Daumen hoch für Mitfahrbänke

Mitfahrbänke werden in Schaumburg immer beliebter. Jetzt hat auch der Rat der Gemeinde Hülsede kurz vor der Kommunalwahl entschieden, vier spezielle Sitzgelegenheiten in seinen Ortsteilen aufzustellen.

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Quelle: pr.

Hülsede. Prinzipiell handelt es sich dabei um eine seniorenfreundliche Art des Trampens. Allerdings ist bei einer farblich markierten Mitfahrbank nicht mehr der erhobene Daum erforderlich, sondern lediglich das bequeme Sitzen auf eben jener Ruhemöglichkeit.

Bürgermeisterin Marion Passuth (SPD) zeigte sich bei der letzten Ratssitzung vor der Wahl von den Sitzgelegenheiten sehr angetan. „Die Leute müssen dann vielleicht nicht immer das Anruftaxi nehmen“, sagte sie. Außerdem werde durch Mitfahrbänke „das Miteinander gefördert“. Und sollte das Konzept nicht greifen, habe man immerhin „ein paar schöne Bänke mehr“.

Nach ihrer Vorstellung sollen zwei Sitzgelegenheiten in Hülsede (Oberdorf und Siedlung) und je eine in Schmarrie sowie in Meinsen installiert werden. Damit zeigten sich auch die übrigen Ratsleute zufrieden.

Lediglich Friedrich Imhoff (CDU) mahnte an, dass die Mitfahrbänke bei schlechtem Wetter jeden Nutzen verlieren. „Warum nehmen wir dafür nicht die Bushaltestellen?“, fragte er. Erstens sei das seitens des Gesetzgebers nicht erlaubt, antwortete Passuth. Und zweitens gehe „der optische Charakter“ der Mitfahrbänke verloren.

Idee stammt aus Messenkamp

Mit je 500 Euro zuzüglich der Aufstellungskosten durch den Bauhof schlägt eine Sitzgelegenheit zu Buche. Thorsten Flügge (CDU) warf die Idee in den Raum, die Finanzierung der Bänke durch Sponsoring zu unterstützen, was auf allgemeine Zustimmung traf. Diese spiegelte sich auch bei der Abstimmung wider, die einstimmig für die Installation der Mitfahrbänke ausgefallen ist. Die Idee stammt aus der Gemeinde Messenkamp und fand zuletzt viele Anhänger.  js

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