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Hülsede Der „Neue“ lässt sich öfter blicken
Schaumburg Rodenberg Hülsede Der „Neue“ lässt sich öfter blicken
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00:20 29.12.2014
Marion Passuth mit Gemeindedirektor Günther Wehrhahn (rechts) und Stellvertreter Martin Schellhaus. Quelle: gus
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Hülsede

Dirk Tetzlaff kritisierte rückwirkend den früheren Verwaltungschef Uwe Heilmann, der den Posten des Gemeindedirektors bis zum Oktober 2014 kraft Amtes inne gehabt hatte. „Der hat sich hier drei Jahre lang nicht blicken lassen. Das gehört sich nicht für einen Gemeindedirektor“, sagte Tetzlaff. Wehrhahn sei indes immer da gewesen.

 Tetzlaff tut Heilmann allerdings zumindest ein wenig Unrecht: Dieser war immerhin bei der Windkraft-Präsentation im vergangenen Spätsommer in Hülsede gewesen. Der neue Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla hat die Praxis nicht übernommen, automatisch in allen Gemeinden als Direktor zu fungieren.

 Der Rat wählte Wehrhahn einstimmig zum Gemeindedirektor. „Ich bin immer gern für Hülsede tätig gewesen. Ich werde auch künftig für Euch da sein und freue mich auf die nächsten zwei Jahre“, sagte Wehrhahn. Seine Berufung gilt bis zum Ende der Wahlperiode des Gemeinderates am 31. Oktober 2016.

 Einen Stellvertreter braucht Wehrhahn aber auch. Für diese Aufgabe wurde Martin Schellhaus vorgeschlagen. Der Rodenberger hatte Verwaltungsfachwirt in Rodenberg gelernt und war anschließend für die Stadt Stadthagen tätig, ehe er zurück ins Rodenberger Rathaus wechselte. Dort ist Schellhaus in der Kämmerei beschäftigt. Auch dessen Wahl fiel einstimmig aus. gus

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