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„Der kleine Ort hat eine große Wehr“

Schmarrie / Feuerwehr „Der kleine Ort hat eine große Wehr“

Im vollendeten 80. Jahr nach ihrer Gründung muss sich die Freiwillige Feuerwehr Schmarrie nicht selbst auf die Schulter klopfen. Das haben andere im Rahmen eines Festwochenendes besorgt, bei dem die Gastgeber mit einem Kindernachmittag, einem Tanzabend und einem fröhlichen Katerfrühstück glänzten. Für Bürgermeister Herbert Weibels hat „der kleine Ort eine große Wehr“. Und Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote bescheinigte den Verantwortlichen, auf einem „sehr guten Weg“ zu sein.

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Für 40 Jahre im aktiven Dienst geehrt: Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote mit Walter Krüger (links).

Quelle: nah

Schmarrie (nah). Die Vorlage für Grotes Ausführungen hatten Annika und Jennifer Madretzki gegeben. In knappen Worten ließen sie die bisherigen Jahrzehnte des organisierten örtlichen Brandschutzes Revue passieren, berichteten über große Einsätze, Veränderungen der technischen Ausstattung sowie der Gründung von Jugendwehr (1997) und Kindergruppe „Feuerzwerge“ (2009). Grote lobte Ausrüstung und Nachwuchsbetreuung. „Ich mag den Begriff ‚kleine Wehr‘ gar nicht“, betonte er, „wir müssen gerade stolz sein auf die Einheiten mit Grundversorgung und wichtiger Funktion als Kulturträger in ihrem Ort“. Er zeichnete Walter Krüger für 40 Jahre im aktiven Dienst aus: Der heutige Ehrenortsbrandmeister habe die Wehr „in ganz besonderer Weise geprägt“.

Dass „in Schmarrie wirklich alles stimmt“, will auch Gemeindebrandmeister Jürgen Wilkening beobachtet haben. Neben Krüger seien es dessen Vorgänger Otto Scharrenbach sowie der heutige Ortsbrandmeister Andreas Haym gewesen, die dieser Entwicklung entscheidende Impulse gaben: „Sie gingen und gehen immer mit gutem Beispiel voran.“ Als Beispiel nannte Wilkening die neue Aufgabe, die neben den Schmarrier auch den Hülseder Helfern übertragen worden sei. Sie bilden einen Dekontaminationszug, der nach Gefahrgutunfällen die Reinigung von Ausrüstung und Gerät besorgen wird. Dafür wurden die Aktiven in den vergangenen Monaten umfangreich ausgebildet.

Mit einem kleinen Kuriosum dürfte das Fest in die Feuerwehrchronik eingehen. Jennifer Madretzki hatte eigentlich auf die Beförderung zur Hauptfeuerwehrfrau gehofft – und war dazu auch schon aufgerufen worden. Doch der Ortsbrandmeister hielt nur ein Dokument mit dem Dienstgrad „Feuerwehrfrau“ in der Hand.

Wie der Übertragungsfehler entstanden sein konnte, ließ sich auf Anhieb nicht klären. Doch Wilkening versprach spontan eine korrekte Urkunde: „Noch heute gibt es eine neue.“ Für Uwe Kümmerling war das nicht nötig. Der stellvertretende Ortsbrandmeister wurde ordnungsgemäß zum Löschmeister befördert.

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