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Hülsede Die Zeit drängt
Schaumburg Rodenberg Hülsede Die Zeit drängt
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12:30 18.08.2017
HÜLSEDE

"Das ist absolut irre“, fand auf der jüngsten Ratssitzung Bürgermeisterin Marion Passuth (SPD) die Vorgabe, jedoch wurde eine Lösung gefunden, um die Arbeiten möglicherweise fristgerecht abzuschließen. Der vom Parkplatz kommende Aufgang ist nicht behindertengerecht. Durch den Bau einer behindertengerechten Rampe und Installation eines Geländers entlang jenes Wegs soll der Eingangsbereich des Dorfgemeinschaftshauses aufgewertet werden, hieß es im Vorschlag der Verwaltung. Prinzipiell gingen die Ratsleute damit d'accord, störten sich aber allerdings an der Seite des Geländers.

Denn die Verwaltung hatte vorgeschlagen, jene Stütze in Richtung des Rasens und damit gegenüber dem Haus zu platzieren. „Die Rampe ist toll, aber die Zaungeschichte sieht nicht schön aus“, befand Passuth. Auch Dirk Tetzlaff (CDU) sprach davon, dass „kein Käfig“ gebaut werden sollte. Vielmehr sollten am Haus ein Handlauf angebracht und das Kiesbett zwischen Weg und Gebäude verkleinert werden. Mit dieser Variante konnten alle Ratsmitglieder leben.

Eile ist geboten

Für die Ausführung der Umgestaltung wurde ein Zuschuss vom Dorferneuerungsprogramm in Höhe von knapp 12000 Euro bewilligt, der Eigenanteil der Gemeinde Hülsede an der Maßnahme beträgt dabei knapp 7000 Euro.

Damit die Förderung auch in Hülsede ankommt, ist nun Eile angesagt. Die Verwaltung wurde damit beauftragt, die Änderungswünsche entsprechend einzuarbeiten und eine Ausschreibung durchzuführen. Die Auftragsvergabe erfolgt dann im Umlaufverfahren. Das bedeutet, dass die Ratsmitglieder nicht erst zur nächsten Zusammenkunft des Gremiums abstimmen können, sondern zeitnah ein Schreiben nach Hause bekommen, mit dessen Hilfe sie für das für sie passende Angebot votieren können. js