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„Dorferlebnishaus“ und Mühlenweg

Hülsede / Dorferneuerungsprogramm „Dorferlebnishaus“ und Mühlenweg

Die voraussichtliche Teilnahme der drei Hülseder Ortsteile am Dorferneuerungsprogramm wird von der Bevölkerung offenbar mit großem Interesse begleitet. Nachdem bereits der erste Rundgang auf Aufmerksamkeit gestoßen war, sind jetzt 31 Fragebogen in den hiesigen Haushalten ausgefüllt worden. Darin standen eine Menge kreativer Ideen.

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Hofcafé, Dorferlebnishaus oder Heimatmuseum: Für das ehemalige Hülseder Pfarrhaus hat die Bevölkerung im Rahmen der möglichen „Dorferneuerung“ bereits Ideen. © nah

Hülsede (nah). Besonders das künftige Schicksal des Pfarrhauses scheint die Bevölkerung zu beschäftigen. Gleich mehrere Ideen gibt es – von der Einrichtung eines Hofcafés über ein „Dorferlebnishaus“ bis hin zu einem Heimatmuseum samt öffentlichen Toiletten für Touristen. In diesem Zusammenhang wird auch geänderte Nutzung für den früheren Pfarrgarten sowie den Bereich rund um die Kirche angeregt. Beide Parzellen sollten miteinander verbunden werden. Ein „Dorfpark“ könnte denkbar sein, wobei die Gestaltung dem historischen Friedhofscharakter Rechnung tragen müsse.

Einige sehen im vorhandenen Sportplatz eine besser genutzte Funktion als „Freizeitgelände“, andere fordern ein neues Konzept für den ehemaligen Skiliftbereich als „Wintertreffpunkt“. Ideen gibt es für mehr Grünanlagen im Ort, wobei deren Pflege durch Patenschaften erfolgen könnte. Für Meinsen wird ein Kinderspielplatz angeregt, in Schmarrie wünschen sich Einwohner ebenfalls bessere Geräte auf dem Gelände sowie einen verbesserten Schulbus-Wendeplatz.

Auch die Umgebung der Fabrik müsste sich gestalterisch aufwerten lassen, weil das private Gelände in den öffentlichen Raum hinein wirke. Mehrfach tauchen in den Fragebögen Hinweise auf den historischen Kirchweg entlang der „Beeke“ und der ehemaligen Gutsmühle auf. Dieser sollte wieder geöffnet werden. Ein anderer regt gleich einen kompletten „Mühlenweg“ an, der von der Mittelmühle über die Gutsmühle bis zu den früheren Mahleinrichtungen nach Herriehausen führen könnte.

Ebenfalls am Herzen liegen den Einwohnern offenbar der Lückenschluss im Bürgersteig zwischen Hülsede und Meinsen sowie der noch fehlende Radweg zwischen Meinsen und Pohle. Gewünscht werden ein Ausbau der Verbindung zwischen Steinecke und Krackes Ruh, mehr Verkehrssicherheit an der Hülseder Kreuzung und Temporeduzierungen in den Bereichen „Über der Beeke“ in Hülsede und „Wiethacker/Silberkuhle“ in Schmarrie.

Die Einwohner antworteten auch mit möglichen privaten Absichten und damit verbundenen Zuschusswünschen. So soll unter anderem ein historisches Stallgebäude erneuert, ein Mühlrad und ein Mühlteich saniert und zwei Fachwerkfassaden ausgebessert werden. Gleich sechs Dächer stehen zur baldigen Sanierung an.

Alle formulierten Ideen wurden inzwischen gesichtet und zu „Hauptthemen“ zusammengefasst. Sie fließen in die weiteren Beratungen ein. Bereits bei der ersten Begehung hatte die Samtgemeindeverwaltung versprochen, keinen Vorschlag auszugrenzen.

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