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Dorferneuerung: Gemeinde kauft Grundstück für Buswendeplatz

Langsam geht es voran Dorferneuerung: Gemeinde kauft Grundstück für Buswendeplatz

Für ihr Dorferneuerungsprogramm hat die Gemeinde Hülsede bereits den ersten Grundstückskauf getätigt. Außerdem liegen Fördergeld-Bewilligungen für einige Privatprojekte vor. Dies berichtete Bürgermeisterin Marion Passuth (SPD) auf Anfrage dieser Zeitung.

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In Schmarrie soll eine Buswendeschleife entstehen.

Quelle: gus

Hülsede/Schmarrie (gus). Demnach sind die ganz großen, öffentlichen Projekte in den vergangenen Monaten zwar noch nicht viel weiter vorangeschritten. Doch langsam aber sicher nimmt das Projekt Fahrt auf. Passuth freut sich besonders über die Förderbescheide an Privatleute innerhalb der Gemeinde. Denn auch diese können bestimmte Bauvorhaben im Zuge der Dorferneuerung bezuschussen lassen. Dies zeige, dass das Projekt nicht nur der Gemeinde für deren Projekte dient sondern allen Hülsedern, Schmarriern und Meinsern.
Die Kommune hat derweil bereits eine Wiese in Schmarrie erworben. Dort soll im Zuge der Dorferneuerung nämlich eine Buswendeschleife entstehen. Momentan wenden die Schulbusse noch auf dem Gelände der ehemaligen Modellbaubedarf-Firma Isensee. Da diese Fläche nur geschottert ist, kam der Wunsch nach einer beseren Befestigung auf.
Da Bauprojekte ähnlicher Größenordnung die Gemeinde zunehmend vor kaum zu meisternde finanzielle Hürden stellen, hat diese sich für das Dorferneuerungsprogramm beworben, um Zuschüsse zu ergattern. Ganz ohne eigenes Geld geht es aber nicht, alle öffentlichen Projekte müssen von der Kommune kofinanziert werden.
In diesem Jahr beispielsweise wäre kein Euro übrig gewesen für kommunale Projekte. Da fällt es nicht so ins Gewicht, dass bislang keiner der Förderanträge vom Landesamt für Landentwicklung bewilligt worden ist, denn umzusetzen wäre ohnehin nichts. Dass es in den nächsten Jahren kaum besser aussehen dürfte im Etat der kleinen Gemeinde, ficht Passuth nicht an. Doch im Notfall müsse Hülsede einzelne Projekte mit Darlehen kofinanzieren. Passuth stellt klar: „Wir wollen uns keine goldenen Bürgersteige bauen. Es handelt sich im Maßnahmen, die ohnehin anstehen.“ Beispielsweise um Straßensanierungen. Und auch am Dorfgemeinschaftshaus soll etwas passieren. Bei den Arbeiten an den Gemeindestraßen muss die Kommune ohnehin im Vorfeld die Anlieger ins Boot holen, denn diese sind finanziell per Straßenausbaubeitragssatzung beteiligt. Vor vollendete Tatsachen werde kein Bürger gestellt.
Auch deshalb ist es unproblematisch, dass bislang trotz einiger Vorlaufzeit noch kein fixer Bauplan für irgendeines der Dorferneuerungs-Vorhaben existiert. Erst einmal sollen die Förderbescheide auf dem Tisch liegen, danach macht sich die Gemeinde an die Detailplanung.
Brückensanierungen an Feldwegen sind zum Leidwesen der Hülseder Politiker nicht förderfähig. Denn diese stellen ein erhebliches finanzielles Problem dar. Eine Brücke bei Schmarrie wurde deshalb nur notdürftig repariert.

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