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Hülsede Ein Ganzes aus vielen Teilen bilden
Schaumburg Rodenberg Hülsede Ein Ganzes aus vielen Teilen bilden
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06:16 27.10.2012
In Hülsede steht das Pfarrhaus im Fokus der Dorferneuerung. Quelle: gus
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Hülsede (gus). Verwaltungsmitarbeiter Jörg Döpke sprach sich ebenso wie Sabine Scherer vom Ingenieurbüro Kirchner gegen Einzel-Arbeitskreise der drei Hülseder Ortsteile aus. Die Gruppe soll vielmehr für die gesamte Gemeinde einzelne Projekte zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen und Prioritäten festlegen.
In dem Programm werden private und öffentliche Maßnahmen getrennt. Eine Konkurrenzsituation entsteht nicht, da zwei unterschiedliche Fördertöpfe zu bilden sind. Döpke sagte, er habe noch bei keinem Dorferneuerungsprogramm der Samtgemeinde Rodenberg erlebt, dass im Laufe der Förderperiode (etwa sechs Jahre) das Geld für einzelne Projekte ausging.

Für Hülsede waren bei Besichtigungen bereits einige Themenschwerpunkte möglicher öffentlicher Projekte zur Sprache gekommen. Dazu gehören die Umnutzung des Pfarrhauses, ein Dorfpark am Pfarrhaus, Treffpunkte, Ruhebänke, Spielplätze, Brückensanierungen und das Ausweisen von Wanderwegen.

Für Schmarrie wie auch für Hülsede ist des Weiteren der Punkt Verkehrssicherheit ins Auge gefasst worden. Zudem sollen in Schmarrie und Meinsen ebenfalls Grillplätze und Spielplätze sowie weitere Treffpunkte entstehen. Weitere Aspekte können hinzukommen. „Sie entwickeln und planen Ihren Ort“, betonte Anja-Manuela Korf, Mitarbeiterin des Ingenieurbüros Kirchner.

Viel ungenutzte Zeit soll nun nicht mehr verstreichen. Korf stellte den 27. November als erstes Arbeitskreis-Treffen für Hülsede und den 29. November für Schmarrie zur Debatte. Doch Bürgermeisterin Marion Passuth wies auf Terminkollisionen hin. Am Dienstag, 4. Dezember, trifft sich der Arbeitskreis um 19 Uhr, um Meinser Schwerpunkte zu erarbeiten. Jetzt wird nach neuen Terminen für Hülsede und Schmarrie gesucht.

Für private Bauvorhaben, die innerhalb der Dorferneuerung mit bis zu 25000 Euro gefördert werden, kommen Fassadensanierungen aber auch Instandsetzungen kompletter älterer Gebäude und andere Renovierungsarbeiten in Frage. Zu beachten sind nach Worten Korfs bestimmte Richtlinien, beispielsweise seien „ortstypische Materialien“ zu verwenden. Zum Klären solcher Einzelheiten stehen Korf und Scherer bereit.

Für alle Baumaßnahmen gilt: Zunächst muss der Antragsteller schriftlich um Zuschüsse bitten, danach erst kann er mit der Umsetzung beginnen. Ausnahmen von dieser Regel gibt es nicht. Sowohl für Privates als auch für Öffentliches.

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