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Einstimmig gemeinsam

SPD-Ortsvereine fusionieren Einstimmig gemeinsam

Die SPD-Ortsvereine Schmarrie-Hülsede und Pohle agieren ab 1. Januar gemeinsam. Durch den Zusammenschluss soll vermieden werden, sich bei kleiner Mitgliederzahl „in organisatorischen Fragen zu verschleißen“. Es soll mehr Zeit sein für die eigentlich vorrangige politische Arbeit bleiben.

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Ein Riese kehrt zurück

Hans-Werner Kühnel (Mitte) mit Michael Schiefer (links) und Wolfgang Lohmann.

Quelle: nah

HÜLSEDE/POHLE. Unterbezirksvorsitzender Karsten Becker, der aus formalen Gründen die Versammlung leitete, begrüßte die Entscheidung der Genossen am Rand des Süntels. Eine Fusion reduziere den unvermeidlichen administrativen Aufwand. Becker tröstete zugleich: „Ihr seid nicht der erste und auch nicht der letzte Ortsverein, der sich zu einem solchen Schritt entschließt.“
Beide Gemeinschaften hatten sich in mehreren Treffen auf die Fusion vorbereitet. So war einvernehmlich eine absolute Parität im Vorstand vereinbart worden. Wegen beruflicher oder gesundheitsbedingter Hindernisse konnten jedoch einige Kandidaten nur in Abwesenheit gewählt werden.
Für den Vorsitz stand der Pohler Hans-Werner Kühnel zur Verfügung. Stellvertreterin ist Marion Passuth (Hülsede). Die Kasse wird in Hülsede von Michael Schiefer geführt. Protokolle entstehen in Pohle durch Sabine Ruppel. Als Beisitzer wurden Wolfgang Lohmann (Hülsede) und Frank Schröder (Pohle) gewählt. Selbst die Revisoren stammen aus beiden Gemeinden: Frank Bittner (Pohle) und Roswitha Schlienkamp (Hülsede).

Mit Beteiligung zufrieden

Trotz der Lücken am Tisch zeigte sich der neue Vorsitzende zufrieden über die Beteiligung: „Das ist ein guter Start. Nun können wir einiges besser machen.“ In der aktuellen Internetseite der Hülseder SPD sah er „eine große Chance“ ebenso wie im seit 37 Jahren erscheinenden Mitteilungsblatt „Pohler Echo“. Man dürfe sich nicht nur auf die elektronischen Medien verlassen. „Mit einem gedruckten Blatt erreichen wir jeden Haushalt“, so Kühnel. Einen Vorteil gebe es in Hülsede: Dort habe die SPD das Sagen. „In Pohle kommen wir gegen die CDU nicht an“, bedauerte Kühnel. „Dann zeigen wir euch, wie man eine Wahl gewinnt“, folgte ein Hülseder Zwischenruf.
Becker kommentierte abschließend das Landtagswahlergebnis in Niedersachsen und blickte auf die notwendige Zukunftsentwicklung seiner Partei. „Wir müssen uns bei den Themen treffen, die die Menschen in der Summe berühren“, verlangte er und nannte als Beispiel die breite Präsenz der Polizei auch im ländlichen Bereich.  nah

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