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Hülsede Finanzspritze für Buswendeschleife in Schmarrie
Schaumburg Rodenberg Hülsede Finanzspritze für Buswendeschleife in Schmarrie
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00:24 24.10.2015
Auf dieser Wiese in Schmarrie soll einmal eine Buswendeschleife entstehen. Quelle: js
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Hülsede

Allerdings geht es dabei noch nicht um ein konkretes Bauvorhaben, sondern erst um die detaillierte Objektplanung.

 Auf einer Wiese hinter dem Denkmal im Zentrum von Schmarrie soll eine Buswendeschleife samt Haltestellenhäuschen entstehen (wir berichteten). Die Grünfläche wurde bereits von der Gemeinde gekauft. Momentan drehen die Schulbusse noch auf dem Gelände der ehemaligen Modellbaubedarf-Firma Isensee. „Dass die Busse auf einem Privatgrundstück wenden müssen, ist untragbar“, befand Hülsedes Bürgermeisterin Marion Passuth. Außerdem gehe es darum, die Objektmitte Schmarries aufzuwerten, wie Gemeindedirektor Günther Wehrhahn hervorhob.

 Wie sich jetzt herausgestellt hat, kann die Gemeinde für das Vorhaben nicht nur im Zuge des Dorferneuerungsprogramms Fördermittel bekommen, sondern auch sogenannte Regionalisierungsmittel. Diese kommen bei bestimmten Maßnahmen zum Einsatz, die den öffentlichen Personennahverkehr betreffen. Allerdings ist dafür eine konkrete Objektplanung nötig, die der Rat in der jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen hat. Für insgesamt 12571,75 Euro nimmt sich das Ingenieurbüro Kirchner aus Stadthagen dieser Aufgabe an.

 Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich nach aktueller Schätzung auf etwa 160.000 Euro. „Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass die Regionalisierungsmittel genehmigt werden“, sagte Wehrhahn. Nach seinen Informationen seien die Fördertöpfe erst kürzlich vergrößert worden.

 Wie viel die Gemeinde Hülsede letztlich zahlen muss, bleibt noch offen. „Da wir wahrscheinlich in mehrere Förderprogramme aufgenommen werden, kann man erst später sehen, wer was und in welcher Höhe übernimmt“, erklärte Passuth.

 Was aus den beiden schon vorhandenen Buswartehäuschen in Schmarrie wird, ist ebenfalls noch unklar. „Da müssen wir sehen, wie wir die sinnvoll einbringen können“, sagte Gemeindedirektor Wehrhahn, „abreißen wollen wir sie aber nicht.“ js

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