Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Finanzspritze für Buswendeschleife in Schmarrie

Dorferneuerungsprogramm Finanzspritze für Buswendeschleife in Schmarrie

Damit das Dorferneuerungsprogramm in Hülsede klarere Formen annimmt, hat der Gemeinderat einen Beschluss gefasst, der die Umgestaltung der Ortsmitte von Schmarrie betrifft.

Voriger Artikel
Drachenfest in Hülsede
Nächster Artikel
Hülseder Musikverein bereitet Fest vor

Auf dieser Wiese in Schmarrie soll einmal eine Buswendeschleife entstehen.

Quelle: js

Hülsede. Allerdings geht es dabei noch nicht um ein konkretes Bauvorhaben, sondern erst um die detaillierte Objektplanung.

 Auf einer Wiese hinter dem Denkmal im Zentrum von Schmarrie soll eine Buswendeschleife samt Haltestellenhäuschen entstehen (wir berichteten). Die Grünfläche wurde bereits von der Gemeinde gekauft. Momentan drehen die Schulbusse noch auf dem Gelände der ehemaligen Modellbaubedarf-Firma Isensee. „Dass die Busse auf einem Privatgrundstück wenden müssen, ist untragbar“, befand Hülsedes Bürgermeisterin Marion Passuth. Außerdem gehe es darum, die Objektmitte Schmarries aufzuwerten, wie Gemeindedirektor Günther Wehrhahn hervorhob.

 Wie sich jetzt herausgestellt hat, kann die Gemeinde für das Vorhaben nicht nur im Zuge des Dorferneuerungsprogramms Fördermittel bekommen, sondern auch sogenannte Regionalisierungsmittel. Diese kommen bei bestimmten Maßnahmen zum Einsatz, die den öffentlichen Personennahverkehr betreffen. Allerdings ist dafür eine konkrete Objektplanung nötig, die der Rat in der jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen hat. Für insgesamt 12571,75 Euro nimmt sich das Ingenieurbüro Kirchner aus Stadthagen dieser Aufgabe an.

 Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich nach aktueller Schätzung auf etwa 160.000 Euro. „Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass die Regionalisierungsmittel genehmigt werden“, sagte Wehrhahn. Nach seinen Informationen seien die Fördertöpfe erst kürzlich vergrößert worden.

 Wie viel die Gemeinde Hülsede letztlich zahlen muss, bleibt noch offen. „Da wir wahrscheinlich in mehrere Förderprogramme aufgenommen werden, kann man erst später sehen, wer was und in welcher Höhe übernimmt“, erklärte Passuth.

 Was aus den beiden schon vorhandenen Buswartehäuschen in Schmarrie wird, ist ebenfalls noch unklar. „Da müssen wir sehen, wie wir die sinnvoll einbringen können“, sagte Gemeindedirektor Wehrhahn, „abreißen wollen wir sie aber nicht.“  js

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg