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Hülsede Freunde bringen "neues Auto" mit
Schaumburg Rodenberg Hülsede Freunde bringen "neues Auto" mit
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00:17 06.06.2018
Ein Auto aus Polen für Hülsede: Zbigniew Gumulka (links) und Ortsbrandmeister Bernd Werhahn. Quelle: nah
Hülsede

Der Gemeindebrandmeister der polnischen Wehr und gleichzeitiger Bürgermeister des Ortes Zbigniew Gumulka überreichte das Modell eines dortigen Einsatzfahrzeugs und ließ durch den Hülseder Dolmetscher Dieter Möbius übersetzen: „Die Samtgemeinde kommt ja nicht in die Pötte. Darum haben wir ein Auto mitgebracht.“

Ein Auto aus Polen für Hülsede: Zbigniew Gumulka (links) und Ortsbrandmeister Bernd Werhahn.

Denn der Ersatz für den betagten Hülseder Wagen steht ebenso auf der Wunschliste wie der Bau eines gemeinsamen Gerätehauses mit der Schmarrier Wehr. Zu letztgenanntem Thema blickte Ortsbrandmeister Bernd Werhahn auf den anwesenden Samtgemeindebürgermeister Hudalla: „Georg, wir warten“, erklärte er unter frenetischem Beifall der Anwesenden.

Zukunftsweisende Zusammenarbeit

Dieser hatte zuvor in seinem Grußwort das Projekt und die Zusammenarbeit beider Wehren als „sehr mutig und zukunftsweisend“ gelobt. Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote sah darin einen Weg zur besseren Einsatzbereitschaft.

Durch den Kommersabend führte Clemens-Christian Stummeyer mit vielen launigen Worten.

Führungswechsel bei Kinder- und Jugendfeuerwehr

Jugendwart Christian Passuth verabschiedete seine Vorgängerin Jennifer Kracke, die 22 Jahre die Jugendwehr geleitet hatte. Samtgemeindejugendwartin Anja Falius überreichte ihr die Ehrennadel ihres Verbands.

Abschied nach 22 Jahren als Jugendwartin: Jennifer Kracke mit Nachfolger Christian Passuth.

Einen Wechsel gab es auch an der Spitze der Kinderfeuerwehr. Mitbegründerin Birgit Werhahn schied nach acht Jahren zugunsten von Rita Khauer aus. Beide Gruppen kooperieren bereits seit einiger Zeit mit dem Feuerwehrnachwuchs in Schmarrie.

Orientierungsmarsch durch den Ort

Alle Ecken Hülsedes hatten am Nachmittag Abordnungen befreundeter Wehren und örtlicher Vereine erkundet. Unter den zwölf teilnehmenden Gruppen gewannen punktgleich die Blauröcke aus Lyhren und Altenhagen II vor den „Horridoldies“ aus dem hiesigen Schützenverein. nah