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Hülsede Gift und Wasser statt Feuer
Schaumburg Rodenberg Hülsede Gift und Wasser statt Feuer
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00:22 12.02.2015
Karsten Gerlach. Quelle: nah
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Schmarrie. Dass die uniformierten Helfer im abgelaufenen Jahr mehr mit Gift und Wasser statt mit Feuer zu tun hatten, listete Ortsbrandmeister Andreas Haym auf. Zweimal mussten sie infolge von Schadstoffaustritten nach Rodenberg und Lauenau ausrücken und für die Reinigung von Ausrüstungsgegenständen sorgen.

Im eigenen Ort hielt das Hochwasser die Einsatzkräfte in Atem. Schon die Anfahrt zu den besonders betroffenen Straßen habe sich als Abenteuer erwiesen, erinnerte Haym: „Die Gullideckel tanzten über der Fahrbahn.“ Sein Dank ging an die Hilfe durch benachbarte Wehren: „Allein hätten wir das nicht geschafft.“

Allein sind dagegen wieder die Jugendlichen. Nachdem sie bislang mit Messenkamp und Hülsede alles gemeinsam unternommen hatten, sorgten ein geänderter Übungstermin sowie fünf Übernahmen aus der Kinderfeuerwehr für eine ausreichend starke Wettbewerbsgruppe. Ehrenortsbrandmeister Walter Krüger erleichterte ihnen den Neustart: Er schweißte ein Gestell zum Transport der Trainingsutensilien.

Außer den Übungsdiensten und Einsätzen fanden die Erwachsenen Zeit zum weiteren Umbau ihres Gerätehauses. In den kommenden Monaten müsse, so Haym, noch der Abstellraum renoviert werden. Zum „Feuerwehrmann des Jahres“ mit bester Dienstbeteiligung ernannte er Karsten Gerlach. Insgesamt summierten sich rund 1900 Stunden für Übungen, Veranstaltungen und handwerkliche Arbeiten. 83 Stunden entfielen auf die genannten Einsätze.  nah

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