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Größtmöglicher Konsens gesucht

Feuerwehr Hülsede/Meinsen und Schmarrie Größtmöglicher Konsens gesucht

Die Feuerwehren Messenkamp und Altenhagen II haben es vorgemacht, nun ziehen die Wehren Hülsede/Meinsen und Schmarrie nach und forcieren den Bau eines gemeinsamen Gerätehauses. Während im Falle Messenkamps der Standort des neuen Heims schon feststeht, wurde auf der jüngsten Hülseder Ratssitzung erst einmal der Beschluss getätigt, ein passendes Grundstück zu finden.

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HÜLSEDE. Der Vorstoß ging nicht von Verwaltung oder Rat, sondern von den beiden Feuerwehren aus. „Wir sind nicht mehr sinngemäß untergebracht. Schmarrie ebenso wenig. Und es macht keinen Sinn, zwei einzelne Gebäude zu bauen“, urteilte Bernd Werhahn, Ortsbrandmeister von Hülsede/Meinsen.

Auch Bürgermeisterin Marion Passuth (SPD) sprach davon, dass beide Häuser heute gesetzten Standards nicht mehr gerecht seien. „Die Feuerwehr muss im Ort erhalten bleiben, da sie viele Hilfestellungen gibt“, so Passuth weiter. Auch die CDU unterstützte den Antrag ebenso wie die Wählergemeinschaft Hülseder Gegenwind. Für Egbert Gelfert (WHG) sei es die „logische Folge“, dass nach Messenkamp und Altenhagen II nun die hiesigen Wehren folgen.

Standort noch unklar

Auch wenn die Brandbekämpfer jeweils ihre Eigenständigkeit betonen, sei es Gelfert zu Folge denkbar, „dass in zehn bis 20 Jahren die Masse vielleicht nicht mehr so da ist. Da hätte man schon ein gemeinsames Gerätehaus“. Und auch für die Gegenwart sei die mögliche Zusammenarbeit der Jugendwehren „fruchtbar“.

In diesem Punkt waren sich die Ratsleute also einig und folgten damit dem ersten Beschlussvorschlag der Verwaltung, den Antrag der Wehren zu unterstützen. Wo das neue Feuerwehrgerätehaus entstehen soll, steht jedoch noch nicht fest und war Inhalt des zweiten Beschlussvorschlags. Mit jenem zeigten sich die Sozialdemokraten aber nicht ganz einverstanden. Denn dort hieß es ursprünglich, dass lediglich die Verwaltung in Absprache mit den Feuerwehren die erforderlichen Grunderwebsverhandlungen führt.

„Wir wollen eine schnelle Lösung finden“

Passuth schlug vor, dass Vertreter des Rats in Absprache mit der Feuerwehr nach einem geeigneten Grundstück suchen. „Wir wollen eine schnelle Lösung finden“, begründete Thorsten Flügge (SPD) den Vorstoß. „Ganz ohne Verwaltung geht es aber dann doch nicht“, erklärte Gemeindedirektor Martin Schellhaus. Entsprechend wurde der Passus dahingehend geändert, dass die Verwaltung und die Gemeinde Hülsede (je ein Fraktionsmitglied) in Absprache mit beiden Wehren in erste Erwerbsgespräche treten.

Damit zeigten sich alle Ratsmitglieder zufrieden und votierten einstimmig dafür. Zeitnah sollen nun Vorschläge gesammelt, die dann zur nächsten Ratssitzung besprochen werden. Harald Schmidt (SPD) wies in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass bei der Suche nach einem Grundstück pragmatisch vorgegangen werden soll. „Es muss der größtmögliche Konsens zwischen beiden Wehren herrschen“, so Schmidt. js

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