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Hülseder wollen ans Netz

Bürgerempfang Hülseder wollen ans Netz

Über große Resonanz hat sich Bürgermeisterin Marion Passuth beim Bürgerempfang der Gemeinde Hülsede freuen können. Das Thema, das den Hülsedern am meisten unter den Nägeln brannte, war der Ausbau des Breitbandnetzes – ausgerechnet das Thema, auf das der Rat der Gemeinde keinen Einfluss nehmen kann.

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HÜLSEDE. „Ich weiß, da sind viele ganz scharf drauf“, räumte Passuth (SPD) ein, allerdings gebe es aktuell noch keine Informationen darüber, wann der Breitbandausbau in der Gemeinde vorangeht. Hülsede sei einer von nur zwei grauen Versorgungs-Flecken auf der Schaumburger Landkarte, merkte ein Bürger an.

Von dem Netzausbau hängen Berufe ab. „Wir können nicht abwarten und gucken, was passiert“, führte er weiter aus und regte an, zwei Busse zu mieten und beim Landkreis auf die Situation der Hülseder aufmerksam zu machen.

„Wir müssen Fakten haben“, erwiderte Ratsherr Harald Schmidt (SPD). „Bevor wir in Stadthagen Rabatz machen“, gelte es die Frage zu klären, wer das zu entscheiden hat – Landkreis oder Telekom. Eine Bürgerin wandte ein, eine Anfrage bei der Telekom ihrerseits hätte ergeben, dass Hülsede aktuell nicht in der Planung für ein schnelleres Netz ist.

Eigener Ausbau ist nicht möglich

„Selber ausbauen können wir nicht“, sagte Gemeindedirektor Martin Schellhaus. Die Kommune könne lediglich finanzielle Mittel bereitstellen – und diese befinden sich bereits im Haushalt.

Das zweite an diesem Abend heiß diskutierte Thema war der Neubau des Gerätehauses für die Wehren Hülsede/Meinsen und Schmarrie. Die Grundstücksverhandlungen laufen noch, wo genau das Haus entstehen soll, ist deshalb nicht bekannt. Allerdings wird die Wahl wohl nicht auf Schmarrie fallen, worin eine Zuhörerin Probleme für die Kinder und Jugendlichen des Ortes sah.

„Es kann nicht sein, dass die Schmarrier immer die Taxi-Eltern sind“, sagte sie. Den Abteilungen steht ein Mannschaftstransportwagen zur Verfügung, hieß es dazu seitens der Feuerwehr. Die Kinder würden keinesfalls im Dunkeln alleine nach Hause gehen und an den Eltern bliebe der Transport auch nicht zwangsläufig hängen.

Gut angelaufen ist laut Passuth der beim letzten Empfang initiierte Bürgerverein. „Es ist uns ganz gut geglückt, Freiwillige zu motivieren“, so die Bürgermeisterin. Es wurden Bäume gepflanzt, der Pavillon gestrichen und Unkraut entfernt. göt

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