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Kritik an Schildern und Bänken

Fehlende „Sinnhaftigkeit“ Kritik an Schildern und Bänken

Der frühere CDU-Ratsherr und zeitweilige Bürgermeister von Hülsede, Eckhard Arndt, hat dem Gemeinderat gleich in zwei Fällen fehlende „Sinnhaftigkeit“ vorgeworfen. Er kritisierte damit die vorgesehene Halteverbotsbeschilderung in der Straße „Über der Beeke“ sowie das Aufstellen von Mitfahrbänken.

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Quelle: pr.

HÜLSEDE. Allerdings erntete er auch einigen Gegenwind. Der pensionierte Polizeibeamte kann die verfügte, bislang aber noch nicht umgesetzte Reglementierung für parkende Fahrzeuge nicht verstehen. Bürgermeisterin Marion Passuth (SPD) versuchte ihn zu belehren, dass die Straßenverkehrsbehörde ohne Anhörung des Rates die Maßnahme durchgesetzt habe. Allerdings gehe dies schon auf eine Initiative ihrer Fraktion zurück.

Nicht ungeprüft jedem Trend hinterherlaufen

Dann könne doch jetzt ein neuer Antrag gestellt werden, schlussfolgerte Arndt, um die Entscheidung zu revidieren. „Wir sehen weiterhin die Notwendigkeit“, erwiderte Passuth. Dann solle eine andere Fraktion diesen Antrag stellen. Noch härter ins Gericht ging Arndt mit den kürzlich aufgestellten Mitfahrbänken. Wenn die Gemeinde so knapp mit Geld sei, solle sie nicht ungeprüft jedem Trend hinterherlaufen, verlangte das CDU-Mitglied. Er könne nicht erkennen, dass überhaupt ein Bedarf vorhanden sei.

Passuth versuchte, die Beweggründe des einstimmig erfolgten Ratsbeschlusses über die insgesamt drei Bänke zu erläutern: Das Angebot diene einer besseren Mobilität angesichts des geringen Buslinienangebots. Die Möglichkeit müsse sich nur noch weiter herumsprechen.

Schützenhilfe erhielt die Bürgermeisterin von Thorsten Flügge (SPD). „Ich finde unsere Entscheidung gut“, sagte der Ratsneuling. Für diesen Schritt müsse er sich nicht schämen. Einwohner Hans-Wilhelm von Bronsart meldete sich ebenfalls zu Wort. „Ich sehe diese Bänke als eine tolle Geste an“, fand er.

Ex-Ratsherr Wolfgang Jamma erinnerte sich zudem an seine 25-jährige Ratszugehörigkeit. „Da haben wir Ratsmitglieder oft tief in den Topf gegriffen, wo auch nichts drin war“, meinte der Sozialdemokrat. nah

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