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Hülsede Kritik an Windkraft-Plänen Bad Münders
Schaumburg Rodenberg Hülsede Kritik an Windkraft-Plänen Bad Münders
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00:30 14.05.2015
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Hülsede (gus)

Dessen Mitglieder sprachen sich für einen größeren Abstand zu Wohnhäusern aus.

 Geplant sind in der Nachbarkommune bis zu 200 Meter hohe Windkraftanlagen, vier Stück könnten das Areal künftig „zieren“. Diese müssen mindestens 700 Meter von geschlossenen Siedlungen und 500 Meter von einzelnen Wohngebäuden entfernt stehen.

 Rodenbergs Bauamtsleiter Jörg Döpke erntete Applaus für seine Forderung, eine größere Entfernung zu Wohnhäusern festsetzen zu lassen. Er bedauerte auch, dass die Stadt Bad Münder niemanden entsandt hatte, um das Vorhaben im Detail zu erläutern.

 Eine monetäre Entschädigung – im Gespräch waren fünfstellige Euro-Summen pro Windkraftanlage – hielt Döpke für nicht angemessen. Geld wiege den Einschnitt ins Landschaftsbild nicht auf. Auch dies unterstützten die Zuhörer deutlich vernehmbar.

 Am ehesten betroffen wären die kleinen Siedlungen Bussenmühle, Hobboken und Klein Amerika, die unter einem Kilometer Luftlinie von den zusätzlichen Windrädern entfernt lägen. Doch auch Einwohner Hülsedes und Schmarries würden auf die zusätzlichen Anlagen blicken, die deutlich höher wären als die jetzigen.

 Der Rat verabschiedete eine Stellungnahme an die Stadt Bad Münder, die die von Döpke ins Spiel gebrachte Abstandsforderung enthält. Zwei Politiker enthielten sich der Stimme. Martin Höhle, Sprecher der örtlichen Bürgerinitiative „Gegenwind“, bot an, beim Ausformulieren der Stellungnahme zu helfen.

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