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Nur Notlösung ist bezahlbar

Brücke Schlottwiese muss saniert werden Nur Notlösung ist bezahlbar

Nicht nur die Gemeinde Messenkamp, auch Hülsede schlägt sich derzeit mit Schäden in der Feldmark herum: Die Brücke Schlottwiese bei Schmarrie soll zunächst provisorisch instand gesetzt werden, entschied der Rat.

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Quelle: pr.

Schmarrie. Eine gründliche Sanierung kann die Gemeinde Hülsede derzeit nicht bezahlen. Die Sanierung der Brücke würde geschätzte 70000 Euro kosten. Und das ist für die ohnehin nicht gerade reiche Gemeinde zu viel Geld. „Wir werden uns in Zukunft mit der Finanzierung einer Brücke auseinandersetzen müssen“, sagte Gemeindedirektor Günther Wehrhahn. Doch die Gemeinde sei auch verpflichtet, sich jetzt darüber Gedanken zu machen, wie die Landwirte zu ihren Feldern kommen.

Daher habe der Verwaltungsausschuss (VA) für eine provisorische Herrichtung der Brücke über die Rodenberger Aue entschieden. Eine Furt würde nicht ausreichen, dies geht aus einer Stellungnahme des Landkreises hervor. Wie lange das Provisorium hält, mochte Wehrhahn nicht abschätzen. Ungeeignet ist nach Worten von Bürgermeisterin Marion Passuth auch eine Reparatur, bei der eine neue Konstruktion auf den vorhandenen Widerlagern installiert wird. „Wir wissen nicht, ob das halten würde“, sagte Passuth.

Bauamtsleiter Jörg Döpke riet dazu, die Reparatur sofort per Kredit in Angriff zu nehmen. Die Zinsen am Kapitalmarkt seien historisch niedrig. Dagegen regte sich aber Widerspruch mehrerer Ratsleute. Ein Beschluss über den des VA hinaus wurde nicht gefasst.

Ein Zuhörer bezweifelte, dass die Sanierung wirklich 70000 Euro kostet, es gebe auch kostengünstigere Lösungen. Zudem kritisierte er den Aue-Unterhaltungsverband, der für Ausspülungen mitverantwortlich sei.  gus

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