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Hülsede Nur Notlösung ist bezahlbar
Schaumburg Rodenberg Hülsede Nur Notlösung ist bezahlbar
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00:23 01.06.2015
Quelle: pr.
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Schmarrie. Eine gründliche Sanierung kann die Gemeinde Hülsede derzeit nicht bezahlen. Die Sanierung der Brücke würde geschätzte 70000 Euro kosten. Und das ist für die ohnehin nicht gerade reiche Gemeinde zu viel Geld. „Wir werden uns in Zukunft mit der Finanzierung einer Brücke auseinandersetzen müssen“, sagte Gemeindedirektor Günther Wehrhahn. Doch die Gemeinde sei auch verpflichtet, sich jetzt darüber Gedanken zu machen, wie die Landwirte zu ihren Feldern kommen.

Daher habe der Verwaltungsausschuss (VA) für eine provisorische Herrichtung der Brücke über die Rodenberger Aue entschieden. Eine Furt würde nicht ausreichen, dies geht aus einer Stellungnahme des Landkreises hervor. Wie lange das Provisorium hält, mochte Wehrhahn nicht abschätzen. Ungeeignet ist nach Worten von Bürgermeisterin Marion Passuth auch eine Reparatur, bei der eine neue Konstruktion auf den vorhandenen Widerlagern installiert wird. „Wir wissen nicht, ob das halten würde“, sagte Passuth.

Bauamtsleiter Jörg Döpke riet dazu, die Reparatur sofort per Kredit in Angriff zu nehmen. Die Zinsen am Kapitalmarkt seien historisch niedrig. Dagegen regte sich aber Widerspruch mehrerer Ratsleute. Ein Beschluss über den des VA hinaus wurde nicht gefasst.

Ein Zuhörer bezweifelte, dass die Sanierung wirklich 70000 Euro kostet, es gebe auch kostengünstigere Lösungen. Zudem kritisierte er den Aue-Unterhaltungsverband, der für Ausspülungen mitverantwortlich sei. gus

Die Hülseder Bürgermeisterin Marion Passuth möchte, dass die Gemeinde sauberer wird – und dass die Bürger dabei mithelfen. Sie bittet Menschen aus den drei Ortsteilen, die es zeitlich einrichten können, sich um aktuelle Schandflecke zu kümmern.

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