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Passuth noch lange nicht amtsmüde

Fünf Jahre Hülseder Bürgermeisterin Passuth noch lange nicht amtsmüde

Die ersten fünf Jahre als Bürgermeisterin in Hülsede neigen sich für Marion Passuth (SPD) dem Ende entgegen. Doch amtsmüde ist die 51-Jährige deswegen noch lange nicht. „Ich will auf jeden Fall weitermachen, sofern ich denn gewählt werde“, sagt sie auf Anfrage dieser Zeitung.

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Bürgermeisterin Marion Passuth tritt wieder an.

Quelle: Archiv

Hülsede. Denn auch die CDU wird einen Kandidaten aufstellen, dessen Name allerdings noch nicht bekannt ist. Passuth habe das Gefühl, Hülsede „ein Stück vorangebracht“ zu haben. „Da geht aber sicher noch mehr“, betont die amtierende Bürgermeisterin. Vor allem im Hinblick auf die Haushaltslage sieht sie Verbesserungspotenzial. „Wir wollen finanziell besser aufgestellt sein und nicht immer knapp rechnen müssen“, so Passuth. Exakte Pläne, wie sie das Vorhaben umsetzen möchte, nannte die 51-Jährige aber nicht. „Ich will ja niemanden konkrete Ideen vor die Füße legen, wenn ich am Ende gar nicht gewählt werde“, sagt sie lachend.

Überhaupt keine Probleme mit den Männern

Auch auf dem Umstand angesprochen, dass Passuth die einzige Frau in der Samtgemeinde Rodenberg ist, die einen Bürgermeisterposten innehat, zeigte sie sich von ihrer humoristischen Seite. „Ich habe wohl Glück gehabt mit den Männern“, sagte sie. Denn es habe „überhaupt keine Probleme“ dahingehend gegeben.

Nach Passuths Ansicht lief auch die Zusammenarbeit mit der CDU, die vier Sitze im Rat beansprucht (SPD: sechs Sitze), weitestgehend reibungslos ab. „Klar, man ist nicht immer einer Meinung. Aber wir zerfleischen uns nicht um des Zerfleischens willen“, betont sie. Es sei ihr Anspruch, für alle Seiten offen zu sein.

Dirk Tetzlaff, Ortsverbandvorsitzender der CDU und Ratsmitglied, sieht dagegen zwar zwischenmenschlich keine Probleme, und alle seien gemeinsam bemüht, „im Sinne des Besten für den Ort zu handeln“, allerdings sei die Zusammenarbeit „manchmal schwierig“. Der Politiker wirft der Bürgermeisterin vor, ihrer Informationspflicht nicht immer nachzukommen. Beispielsweise habe es eine Verpachtung gegeben, bei der der Rat übergangen worden sei. „Das will ich aber bei der nächsten Sitzung zum Thema machen“, sagt Tetzlaff.

Möglicherweise ist es nach der Kommunalwahl auch an der CDU, einen Bürgermeister zu stellen. Die Chancen dafür bewertet der Ortsverbandvorsitzende jedenfalls gut: „Hier in Hülsede ist es immer eine knappe Geschichte gewesen.“ Wer jedoch gegen Passuth antreten soll, will er noch nicht bekannt geben. Erst im April gebe es eine Tagung, bei der die Listenaufstellung erfolgen soll. js

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