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Polka und Rock

Hülsede erlebt klangvolles Wochenende Polka und Rock

Der Vorsitzende des Hülseder Musikvereins, Volker Fischer, hat es schon vorher gewusst: „Von diesem Fest wird man noch lange sprechen“, formulierte er bereits lange vor einem klangvollen Wochenende zum 90-jährigen Bestehen des Orchesters.

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Moderner Sound in historischer Scheune: die Kapelle Hülsede/Kathrinhagen unter der Leitung von Frank Rinne. 

Quelle: nah

Hülsede.  In der Tat: In der an allen drei Tagen voll besetzten Wikkenscheune des Wasserschlosses herrschte geradezu frenetische Begeisterung über die Darbietungen.

Nach dem Auftritt des Bundespolizeiorchesters (SN berichteten) wechselten sich am zweiten Festtag gleich drei Kapellen ab. Nach einem Sternmarsch durch den Ort ließen sie ihr ganzes Können ertönen. Nach den Schlingborner Musikanten und dem Fanfaren- und Majorettencorps Antendorf präsentierten die Gastgeber ihr ganzes Repertoire von böhmischer Polka bis zum fetzigen Rock unter der Leitung von Frank Rinne. Nicht nur das: Rinne erläuterte dem Publikum allerlei Hintergründiges zur musikalischen Auswahl des gut 30-köpfigen Orchesters.

Dieses besteht seit inzwischen 38 Jahren nicht nur aus Hülseder Instrumentalisten. Den erfolgreichen Zusammenschluss mit der Schützenkapelle Kathrinhagen lobte aus eigener Kenntnis unter anderem Landrat Jörg Farr: „Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich das Mitmachen hier auch versuchen.“ Für den Landtagsabgeordneten Karsten Becker hat der Musikverein weiterhin „eine wichtige Funktion für Jugend und Kultur im Dorf“. Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla lobte die trotz aller Technik im Hintergrund „von Hand gemachte Musik“, während Bürgermeisterin Marion Passuth ihr Grußwort als „Heimspiel“ deklarierte: Schließlich spielt sie selbst schon 30 Jahre in der Kapelle mit.

Der festliche Rahmen war für Fischer, der zwischen seinem Platz hinter der Tuba und dem Mikrofon ständig hin und her eilte, Anlass, eine Reihe von Mitgliedern zu ehren. Neben Förderern, die seit 50 Jahren (Egbert und Peter Gelfert) oder 25 Jahren (Helmut Dittich, Olaf von Eulenburg, Werner Hahne, Herbert Meier, Otto Much, Ewald Stemme, Dirk Tetzlaff, Gerald Wellhausen und Karl-Heinz Wellhausen) die Musiker unterstützen, wurde Landrat Farr gebeten, mit Erinnerungsgeschenken besonders die Aktiven auszuzeichnen: Jürgen und Vera Ackmann, Martin Jäsche, Detlef Kauhs, Thomas Krummfuß, Mirko Spenner, Marion Passuth, Frederik Platte, Harald Schmidt, Frank Rinne und Volker Fischer gehören dem Ensemble zum Teil schon seit dem Zusammenschluss vor jetzt 38 Jahren an.

Einen Wunsch verband Fischer mit dem Wochenende, das am Sonntag mit Katerfrühstück und einem Konzert des Blasorchesters Krainhagen zu Ende ging: Neue junge Leute sollten zur Kapelle finden, denn auch nach jetzt 90 Jahren lokaler Musikgeschichte müsse es doch unbedingt weitergehen. nah 

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