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Querungshilfe an der Ortsmitte

Fußgängerverkehr Querungshilfe an der Ortsmitte

Die Dorferneuerungsmaßnahme der Ortsmitte in Schmarrie ist um einen Faktor erweitert worden: An der K57 kurz nach dem Ortseingang Schmarrie soll eine Querungshilfe entstehen.

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Hier soll die Querungshilfe entstehen.

Quelle: JS

Schmarrie. Dafür muss das jetzige Bushaltehäuschen weichen. Das wäre aber kein Problem, denn bei der geplanten Neuanlage des Bundeswendeplatzes rund um das Denkmal herum soll sowieso eine neue Wartestelle entstehen.

Ralf Ottermann vom Ingenieurbüro Kirchner stellte bei der jüngsten Ratssitzung seine Vorstellungen zur Querungshilfe dar. Demnach könne die vorhandene Busbucht als künftiger Fahrstreifen in nördliche Richtung genutzt werden – sollte der Geschäftsbereich Hameln der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitspielen. Die Ratsleute hoffen zumindest darauf. Stellvertretend für alle äußerte Bürgermeisterin Marion Passuth (SPD) ihre Begeisterung für die Querungshilfe: „Das nimmt nicht nur das Tempo raus, auch Kinder kommen sicher über die Straße“.

Petra Kallwaß (CDU) wollte wissen, ob das Anlegen eines Fußgängerüberweges nicht auch möglich wäre. „Dafür ist das Verkehrsaufkommen zu gering“, sagte Ottermann. Außerdem müssten dafür mindestens 50 Fußgänger die Straße überqueren – pro Stunde. Auch zu den Kosten äußerte sich Ottermann: Die in der Maßnahme veranschlagten 160000 Euro sind „nahe dran“ an dem, was der Buswendeplatz und die Querungshilfe in etwa kosten würden. Auf die Nachfrage von Harald Schmidt (SPD), ob der Kreis sich daran irgendwie finanziell beteiligen könnte, antwortete Ottermann: „Fragen kann man immer, aber in der Regel ist es so: Wer Musik will, muss die Kapelle auch bezahlen.“

Nichtsdestotrotz hat der Rat einstimmig dafür votiert, dass sich das Ingenieurbüro Kirchner um die detaillierte Planung der Neugestaltung der Ortsmitte kümmert, damit fristgerecht entsprechende Mittel der Dorferneuerung eingeholt werden können. js

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