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Hülsede Radweg: Eigentümer wollen kein Land abgeben
Schaumburg Rodenberg Hülsede Radweg: Eigentümer wollen kein Land abgeben
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18:10 16.03.2012
An der Kreuzung zwischen altem Dorf und Siedlung in Hülsede soll das Verkehrsaufkommen untersucht werden. Quelle: bab
Hülsede

Hülsede (bab). Probleme gebe es beim Grunderwerb. „Die Anlieger haben uns bislang nur Absagen erteilt.“ Die Auskunft gab er in der Sitzung des Hülseder Rates, bei der es auch um den Bau eines Kreisels an der Kreisstraße 57 zwischen den Straßen Zur Bauernstelle und Kirchweg (K60) ging.

 Harald Schmidt (SPD), Sprecher der Gruppe SPD/ Bündnis90/Die Grünen fragte nach den Ursachen für die Weigerung der Grundbesitzer, Land für den Radweg zu verkaufen. Finanzielle Gründe seien es nicht, berichtete Heilmann. Die Absagen seien grundsätzlicher Natur. „Ich hoffe, dass das nicht das letzte Wort ist“, sagte der Verwaltungschef.

 Wie Heilmann auf Nachfrage erklärte, seien die infragekommenden Grundstücke auf Pohler Gemarkung. Er setze jetzt darauf, dass die Pohler Politiker, die seit Langem die Verbindung bis Meinsen fordern, ein Wort bei den Eigentümern einlegen. Die Samtgemeindeverwaltung hatte vor einiger Zeit erklärt, den Radweg vorfinanzieren zu wollen, wenn der Kreis die Maßnahme zurzeit nicht schultern könne.

 Grunderwerb würde auch eine Rolle beim Bau eines Kreisels an der Kreisstraße 57 spielen, so Heilmann, als der Rat sich mit einem Antrag von Egbert Gelfert aus Hülsede befasste. Gelfert hält die Kreuzung zwischen dem alten Dorf und der Siedlung für gefährlich und den Verkehr für zu schnell. Der Rat entschied sich dafür, zunächst das Verkehrsaufkommen und die gefahrenen Geschwindigkeiten ermitteln zu lassen, bevor über Maßnahmen entschieden wird. Die Samtgemeinde soll dazu an der Kreuzung ihre mobilen Geschwindigkeitsmessanlagen platzieren.