Hülsede (bab). Aber es ging auch um Entscheidungen für die Zukunft. Abgestimmt wurde über den Konzessionsvertrag mit e.on-Avacon und die Aufnahme eins Darlehns sowie die Bauleitplanung der Gemeinde.
Der Abschluss eines neuen Konzessionsvertrags mit dem Energiekonzern wurde mit einer Gegenstimmung beschlossen. Michael Ensslen (Bündnis 90/Die Grünen), der sich im Hülseder Rat mit der SPD zu einer Gruppe zusammengeschlossen hat, begründete seine Ablehnung. „Das ist gegen die Ziele der SPD“, bezog er sich auf Überlegungen der Kreispartei, die Stromversorgung zu kommunalisieren.
Auch mit der Erweiterung des Siedlungsbereiches in der Ortslage Hülsede erklärte sich Ensslen nicht einverstanden, „weil es eine Zersiedlung des Ortskerns ist“. Ensslen war nicht allein mit seinen Bedenken, zwei weitere Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme. Der Rat hat mit dem Satzungsbeschluss entschieden, den Siedlungsbereich der Gemeinde zu erweitern, damit ein privater Anlieger seine benachbarten Flächen ebenfalls nutzen kann. Es handelt sich um Parzellen, die südöstlich der Straße Hoppenfeld liegen.
Eine Enthaltung gab es bei der Abstimmung über den Kredit, den die Gemeinde für den Ausbau der Straße In der Siedlung benötigt. Hülsede wird dazu ein Darlehen in Höhe von 280.000 Euro mit einer Laufzeit von acht Jahren und einem Zinssatz von 3,2 Prozent Zinsen aufnehmen. Bisher hatte die Samtgemeinde den Bau zwischenfinanziert, wie Gemeindedirektor Uwe Heilmann berichtete.
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