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Resolution gegen Windräder

Hülsede / Politik Resolution gegen Windräder

Der Gemeinderat Hülsede hat eine Resolution gegen den Bau von Windrädern beschlossen. Das Kernargument: Der Standort an der Ex-Nato-Anlage ist ungeeignet.

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Hülsede. Harald Schmidt (SPD) betonte, die Gruppe SPD/Grüne sei gegen den Bau von Windrädern in dem derzeit in Rede stehenden Zielgebiet. Daher stelle die Gruppe den Antrag, dass sich der Rat gegen die Errichtung von Windkraftanlagen ausspricht. Michael Ensslen (Grüne) betonte, er sei mittlerweile gegen den Windpark, weil er vom Standort nicht mehr überzeugt sei. Zudem wolle er als Grüner auch nicht die Aufhebung eines Landschaftsschutzgebiets forcieren. Schmidt hatte eingangs erläutert, dass der Gruppe SPD/Grüne auch der Schutzfaktor des Gebiets an der ehemaligen Nato-Station am Herzen liegt.

Dirk Tetzlaff (CDU) erkundigte sich, ob ein Windpark an der Stelle nach aktuellem Sachstand realistisch sei. Schließlich sei das Landschaftsschutzgebiet ein Fakt, an dem sich nicht vorbeidiskutieren lasse. Verwaltungsmitarbeiter Jörg Döpke entgegnete, dass das Landschaftsschutzgebiet nicht Sache des Gemeinderates, sondern des Kreistags ist. Daher mache die Resolution durchaus Sinn.

Dies bezweifelte Tetzlaff, weil er weder einen Antrag auf eine Aufhebung des Schutzgebiets noch auf einen Windpark kenne. Schmidt bot an, den Antrag umzuformulieren – die Gemeinde solle nicht gegen die Aufhebung des Landschaftsschutzes, sondern für dessen Erhalt votieren.
Petra Kallwaß (parteilos) gab zu bedenken, dass ihr die Größe und die Anzahl der Windräder auch missfalle, aber im Grundsatz wolle sie nicht pauschal gegen Windenergie argumentieren, nur weil ihr der Standort nicht passe. Sie habe zwei Herzen in der Brust: Das eine schlage für die Gemeinde und ihre Bürger, das andere für die Energiewende. Schmidt sagte, es gehe nicht darum, Windräder vor der eigenen Tür zu verhindern, sondern darum, den Park an einem ungeeigneten Standort auszuschließen. Ensslen unterstrich dies: Das Landschaftsschutzgebiet sei explizit als ökologischer Ausgleich für den Eingriff, den die A 2 für die Gemeinde darstellt, gedacht.

Im Antrag begründen SPD und Grüne ihre Haltung auch mit Einbußen für die Attraktivität der Gemeinde und die Gesundheit der Einwohner. Dafür erhielten sie Applaus der rund 30 Zuhörer. Der Rat beschloss die Resolution, Tetzlaff und Kallwaß enthielten sich. gus

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