Hülsede (nah). Dabei riefen die Organisatoren sogar zu einem Wettbewerb um den schönsten und originellsten Flieger auf. Die Beteiligung fiel jedoch gering aus: Nur zwei Gruppen hiesiger Feuerwehren machten mit.
Für Organisator Reinhold Wingenbach ist das eigentlich unverständlich. Denn gerade um das Miteinander in den örtlichen Siedlergemeinschaften zu stärken und junge Mitglieder zum Mitmachen zu gewinnen, war für die Veranstaltung geworben worden. Diese kamen zwar auch, jedoch trugen die meisten einen gekauften Drachen unter dem Arm.
Die Freude war dennoch groß. Nach einem misslungenen Auftakt im vergangenen Jahr, als der Startplatz nur über einen völlig vermatschten Waldweg zu erreichen war, lockten diesmal eine ausreichend große grüne Wiese – und ein heftiger Wind. Bald knatterten die bunten Flugobjekte in der Luft.
Einige davon waren besonders originell. So schwebten Robben und breit gefächerte Gebilde vor dunklen Wolkenbergen. Sie gehörten dem Drachenverein „Sturmbremsen“ aus Hameln, dessen Mitglieder interessierten Fragestellern gern Auskunft gaben. Unterdessen freuten sich die Hülseder und die Schmarrier Kinderfeuerwehren über die versprochenen Preise. Im Hülseder Gerätehaus war ein Gemeinschaftsdrachen entstanden, auf dem ein Engel in die Lüfte steigen durfte.
Und in Schmarrie hatten sich gleich mehrere Bastler in kreativen Werken versucht. Nur fliegen lassen wollten sie sie nicht: Gelegentliche heftige Regenschauer hätten wohl das dünne Transparentpapier und dessen hübsche Dekoration rasch zerstört. Da war der gekaufte Drachen weitaus stabiler.
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