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Hülsede Schützenverein Horrido Meinsen wird 55 Jahre alt
Schaumburg Rodenberg Hülsede Schützenverein Horrido Meinsen wird 55 Jahre alt
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00:29 27.06.2015
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Meinsen (nah)

 Außer den Schützen und ihrer Sportstätte gibt es dort nicht viel. Aber es bestehen enge Bindungen nach Hülsede: Wer schießen will, kommt nach Meinsen. Wer die Feuerwehr verstärkt, geht in den Nachbarort. Unweit des Schützenhauses hat der organisierte Waffensport auf geradezu kuriose Weise seinen Anfang genommen. Auf dem langen Flur im zweiten Stock des früheren Gasthauses Hahne fielen die ersten Schüsse, nachdem 14 Männer aus dem Ort den Verein gegründet hatten. Von diesen leben nur noch Günther Klein und Kurt Kobus.

 Doch wettkampfgerecht ging es in dem schlauchartigen Raum nicht zu: Obwohl die Schützen noch auf dem Absatz im Treppenhaus standen, fehlte ein Meter an der erforderlichen Zehn-Meter-Distanz zur Zielscheibe. Also bauten die findigen Männer einen Kasten, den sie für ihr Training in das geöffnete Fenster am Ende des Flurs hängten. Wäre damals so streng kontrolliert worden wie heute, wäre die Praxis wohl verboten worden.

 „Aber 1960 herrschten noch andere Zeiten“, weiß die seit neun Jahren amtierende Vorsitzende Bärbel Jünke – die erste Frau übrigens nach vier männlichen Vorgängern. Das Provisorium hielt nicht lange. Schon 1963 entschied sich Horrido für den Bau eines eigenen Schießstandes. Landwirt und Mitbegründer Albert Schröder stellte ein kleines Erbpachtgelände zur Verfügung.

 1965 entstanden Luftgewehrbahnen und Aufenthaltsraum zwischen Zwetschgenbäumen und Stachelbeersträuchern. Zwölf Jahre später und nach dem Ende der örtlichen Gaststätte erhielt das Haus seine heutige Größe – auch weil es zu einem Dorfmittelpunkt für Meinsen werden sollte mit regelmäßigen Frühschoppen und Skatrunden, gelegentlichen Ratssitzungen und Familienfeiern von Mitgliedern.

 Hier wird am Wochenende auch gefeiert: Am Sonnabend, 27. Juni, werden dazu die alten Könige um 16 Uhr abgeholt. Nach 19 Uhr erhalten die Nachfolger ihre Ketten.Von 20 Uhr an sorgt DJ Christian für Tanzmusik. Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem Frühschoppen zur Livemusik und klingt ab 14 Uhr bei Kaffee und Kuchen aus.

375 Jahre nach seiner Amtseinführung ist Pastor Jacobus Vordemann für einige Minuten noch einmal auferstanden – mitten an einem ereignisreichen Tag, den Christen der beiden Kirchengemeinden in Hattendorf und Hülsede gemeinsam verbrachten.

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