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Stele und neue Stolpersteine in Planung

Zwangsarbeiter Stele und neue Stolpersteine in Planung

Um an das Schicksal von Zwangsarbeitern zu erinnern, die während des Zweiten Weltkriegs in der Gemeinde Hülsede arbeiten mussten, soll eine Stele angefertigt werden. Dieses Projekt treibt der Grünen-Politiker Michael Ensslen derzeit in Kooperation mit der Kirchengemeinde voran, wie Ensslen im Gespräch mit dieser Zeitung berichtete.

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Die Samtgemeinde Rodenberg erhält weitere Stolpersteine.

Quelle: pr.

Hülsede/Schmarrie (gus). Außerdem hat Ensslen auch weiterhin vor, eine schriftliche Ausarbeitung zum Thema Zwangsarbeit in der näheren Umgebung anzufertigen. Seine bisherigen Recherchen habe er bereits mit dem Hamelner Experten Bernhard Gelderblom besprochen. Noch sei aber offen, wann die Arbeit an dem Projekt beendet ist.

Auch mit den Stolpersteinen für Hülsede und Schmarrie geht es erst im nächsten Jahr weiter. Zwar hat Ensslen die Schicksale der NS-Opfer Ida Hanne (Schmarrie) und Elisabeth Reuter (Hülsede) mittlerweile hinreichend aufgearbeitet, sodass die Gedenksteine eigentlich bereits jetzt vor den letzten Wohnsitzen der beiden Frauen platziert werden könnten. Doch der Künstler Gunter Demnig bereist Kommunen von der Größe der Samtgemeinde Rodenberg nur einmal pro Jahr, um keine Region Deutschlands zu vernachlässigen oder zu bevorzugen. Und in Lauenau hatte Demnig im Januar 2015 bereits Stolpersteine verlegt.

Ensslen hat dennoch bereits die nächsten Stolpersteine im Blick. Gemeinsam mit Uwe Märtens aus Rodenberg arbeite er daran, solche Gedenksteine für NS-Opfer in Pohle und Messenkamp zu realisieren. Dann aber frühestens im Jahr 2017.gus

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