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„Vernunftkraft“: Rodenberger dabei

Landesweites Bündnis gegen Windenergie „Vernunftkraft“: Rodenberger dabei

 Drei Bürgerinitiativen gegen Windkraftprojekte aus der Samtgemeinde Rodenberg und der nächsten Umgebung haben sich einer neuen Landesgruppe angeschlossen, die sich dem Thema widmet.

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Windenergie ist ein lukratives Geschäft – im Bild der Konstruktions- und Export-Standort für Offshore-Parks der Firma Siemens in Esbjerg (Dänemark). Bürgerinitiativen in Niedersachsen wehren sich gegen zusätzliche Windparks in eng besiedelten Gebieten.

Quelle: gus

Hülsede/Feggendorf (gus). Ende April war das Bündnis unter dem Namen „Vernunftkraft Niedersachsen“ in Walsrode gegründet worden.

 Die Bürgerinitiative (BI) „Hülseder Gegenwind“ und die Bürgerinitiative „Dorfgemeinschaft Feggendorf“ haben sich der „Vernunftkraft“ ebenso angeschlossen wie die im Raum Bad Münder aktive „BI Gegenwind Süntel Ith“. Hervorgegangen ist das landesweite Bündnis aus dem seit 13 Jahren bestehenden Landesverband Landschaftsschutz Niedersachsen.

 Laut Pressetext sind die Hauptforderungen der „Vernunftkraft“ ein sofortiger Ausbaustopp und ein Moratorium für Windenergieanlagen. Es gebe signifikante Hinweise auf Gesundheitsgefahren, zudem spare Windenergie „kein Gramm CO2“, weil zur verlässlichen Energieversorgung parallel Kohlekraftwerke benötigt würden. Hinzu kämen Gefahren für Tiere.

 „Darüber hinaus verstoßen etliche Landkreise gegen die gesetzlich verlangte Aufstellung von Landschaftsrahmenplänen und Regionalen Raumordnungsplänen, die vom Aufsicht führenden Landwirtschaftsministerium nicht eingefordert werden“, heißt es weiter. Die Landesregierung hatte am Dienstag ihren neuen Windenergie-Erlass vorgestellt, wonach sie versichert, keine festen Kriterien für die Aufstellung von Windrädern vorgeben zu wollen. Die Kommunen behalten weitgehend freie Hand, jedoch sagte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) auch, dass die Raumordnung eines der maßgeblichen Instrumente ist, um beispielsweise größere Abstände zu Wohngebäuden festzulegen.

 Die Hülseder Initiative wehrt sich gegen einen möglichen Windpark am Nordsüntel, dessen Planung zuletzt aber ins Stocken geraten war. Die Feggendorfer Dorfgemeinschaft will Windräder in der Nähe der Autobahn 2 verhindern. Das Problem in der Samtgemeinde Rodenberg ist, dass sie Windkraftkonzentrationszonen ausweisen muss – Hülsede und Feggendorf sind nach aktuellem Stand die einzig möglichen Flächen. Gibt es keine Konzentrationszonen, könnten einzelne Windräder an nahezu jedem Ort außerhalb der Siedlungen entstehen. gus

 Windenergie ist ein lukratives Geschäft – im Bild der Konstruktions- und Export-Standort für Offshore-Parks der Firma Siemens in Esbjerg (Dänemark). Bürgerinitiativen in Niedersachsen wehren sich gegen zusätzliche Windparks in eng besiedelten Gebieten.

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