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24 Stunden auf dem Eis

„Gekämpft und gelitten“ 24 Stunden auf dem Eis

Blasen und Muskelschmerzen sowie der Müdigkeit zum Trotz sind 24 junge Fußballer und deren Betreuer 24 Stunden lang auf Eis gelaufen. Mit ihrer Aktion wollten sie Spenden sammeln und Freiwillige zur Knochenmarktypisierung gewinnen, um so an Leukämie Erkrankten zu helfen.

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Allein oder als Gruppe: Rund um die Uhr drehten Fußballer in der Eishalle Lauenau ihre Runden.nah

Quelle: nah

Lauenau. Das hat es in der Eishalle Lauenau noch nicht gegeben. Normalerweise verlöschen dort bald nach 22 Uhr die Scheinwerfer. Doch nun herrschte sogar eine ganze Nacht lang Betrieb: Von Freitag, 18 Uhr, bis Sonnabend, 18 Uhr, drehte mindestens ein Fußballer der A-Jugend-Mannschaft von Deister United seine Runden, selbst mitten in der Nacht noch angefeuert von Angehörigen und Freunden: Die ganze Mannschaft campierte mit Feldbetten und Schlafsack im Aufenthaltsraum der Wintersportstätte.

„Wir haben gekämpft und gelitten“, bilanzierte Trainer und Organisator Reinhard Stegemann nach dem 24-Stunden-Marathon. Schlittschuhe sind wohl doch etwas anderes als Fußballschuhe. „Doch wir haben durchgehalten“, lobte er den Einsatz – besonders der jungen Leute, die bislang noch nie auf schmalen Kufen gestanden haben. Im Vorfeld hatte er das Können auf einer Notenskala von Eins bis Sechs abgefragt. Zumindest zwei Mannschaftskameraden sahen sich ganz am Ende der Tabelle – und hangelten sich tapfer entlang der Bande auf dem 900 Quadratmeter großen Oval.

So summierten sich durch schnelle, wackelige und ganz langsame Läufer genau 5124 Runden, für die die 24 gewonnenen Sponsoren jeweils einen Euro versprochen hatten. Doch damit nicht genug: „Weil viele Unternehmen aufrunden wollen, ist ein Betrag von mehr als 6000 Euro zu erwarten“, freute sich Stegemann. Dass sich aber nur 37 Personen mit einer Speichelprobe typisieren ließen, war da nur ein Wermutstropfen.

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