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58 Lichter im Gemeindehaus

Lauenau / Heilig Abend 58 Lichter im Gemeindehaus

Der Heilige Abend muss nicht zur persönlichen Tortur für alleinstehende oder einsame Menschen werden. Vorwiegend in Kirchengemeinden werden gemeinsame Stunden angeboten. In Lauenau zum Beispiel gibt es diese Tradition inzwischen seit sechs Jahren.

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Treffpunkt für Alleinstehende und Einsame: Seit sechs Jahren gib es bereits den gemeinsam verbrachten Heiligen Abend im Lauenauer Gemeindehaus.

Quelle: nah

Lauenau (nah). Eigentlich ist es der heute zwölfjährige Alexander, der stets zur rechtzeitigen Vorbereitung mahnt: „Wir müssen das wieder machen“, erinnert er seine Eltern Frank und Anke Paul, die seit dem Start dabei sind. „Anfangs war der Vorbereitungskreis größer als die Zahl der Teilnehmer“, erinnert sich der Lektor; heute ist es eher umgekehrt: Die Pauls haben diesmal allein für die Zutaten gesorgt. Jetzt sitzen sie mit sechs weiteren Besucherinnen um eine große Tafel. Den Kuchen am Nachmittag sowie Kartoffelsalat und Würstchen am Abend haben hiesige Unternehmen gestiftet. Alexander zündete insgesamt 58 Kerzen und kleine Teelichter im großen Saal des Gemeindehauses an.

Zwischen Weihnachtsliedern und Kirchgang liest Frank Paul allerlei heitere und besinnliche Geschichten vor. Die übrigen Besucherinnen steuern ihre ganz persönlichen Erlebnisse bei. Jasmin Erlerden hat an gleicher Stelle ihren Lebensgefährten kennen gelernt; für eine Stadthägerin beginnt Weihnachten erst am nächsten Tag, weil sie sich dann auf den Weg zu ihren entfernt wohnenden Kindern macht. Am Heiligen Abend aber kommt sie seit jetzt vier Jahren stets nach Lauenau. Nur einmal verhinderte das Wetter die gute Absicht: Schnee und Eis sorgten dann doch für abendliche Einsamkeit.

Alexanders Augen leuchten noch immer: „Ich finde das hier sehr gemütlich“, gibt er zu. Dabei ist ihm schon ein wenig spannend zumute, weil seine Weihnachtsgeschenke eine Überraschung sein werden: „Unsere Bescherung zu Hause findet erst gegen 22 Uhr statt“, verrät Anke Paul, „wir müssen doch hier erst noch aufräumen“.

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