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60 Schüler wirken in Kinofilm mit

Lauenau 60 Schüler wirken in Kinofilm mit

Vor einer ungewöhnlichen Ferienbeschäftigung stehen 60 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren. Sie wirken in einer Kriminalkomödie mit, die an verschiedenen Orten in der Region Hannover gedreht wird.

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Sabine Titze-Dölz und Jürgen Japes haben Drehtage und die jeweiligen jungen Teilnehmer auf einer breiten Papierrolle eingetragen.

Quelle: nah

VON BERND ALTHAMMER Lauenau. Eigentlich waren nur 20 junge Teilnehmer vorgesehen; doch dann nahm der Kontakt zwischen Produzent Andreas Barthel und der Lauenauerin Sabine Titze-Dölz geradezu gewaltige Dimensionen an.

Begonnen hatte alles im Frühjahr: Jürgen Japes, Wolfgang Kölling und Christiane Kowalkowski überlegten, wie sie das neue Ferienprogramm des SPD-Ortsvereins gestalten sollten. Da erinnerte sich Titze-Dölz an eine kurz zuvor gelesene Zeitungsnotiz über die Suche nach jungen Statisten. Ein Anruf brachte Klarheit: Für den geplanten Streifen „No Future war gestern“ könnten 20 Mädchen und Jungen ab etwa zwölf Jahren eine Schulklasse bilden. Denn Mittelpunkt des Kinofilms sollte eine junge Lehrerin sein, die sich engagiert dem Schulalltag widmet, aber mit allerlei Hürden konfrontiert wird.

Wenige Tage später meldete sich das Filmteam erneut in Lauenau. Ob es denn auch 20 ältere Jugendliche gebe, weil auch eine Abiturientenklasse besetzt werden müsse. „Kein Problem“, signalisierte Titze-Dölz, kam aber dann ein wenig ins Grübeln, ob sich mitten in den Ferien genug Freiwillige finden ließen.

Doch damit nicht genug. Nach der dritten Anfrage für jetzt noch einige ältere Schülerjahrgänge summierten sich am Ende 60 gewünschte Statisten. Die Organisatorin hatte längst eine breite Papierrolle mit den Drehtagen und den jeweiligen Teilnehmern beschriftet. Aus ursprünglich einem Termin im Gymnasium Sarstedt sind nun sieben, unter anderem in Hannover und Garbsen, geworden – einschließlich eines Live-Konzerts, für das natürlich einige der „Film-Schüler“ in der ersten Reihe agieren müssen.

Inzwischen wurde für die Reise nach Sarstedt ein Bus gechartert. Zudem will Titze-Dölz die Teilnehmer zu einem Filmabend einladen, um sich anhand einer ähnlichen Produktion gewissermaßen vorzubereiten, was für ein Verhalten von Statisten erwartet wird. Darüber hinaus sammelt sie weitere Namen für den Fall, dass bislang gemeldete Teilnehmer absagen müssten. „Ich führe schon eine Nachrutscherliste, kann aber noch weitere Bewerber gebrauchen“, begründet sie die von ihr gewollte Zuverlässigkeit gegenüber den Produzenten. Interessierte können sich unter der Rufnummer (05043) 5968 melden.

„So wird das ein echter Lauenauer Film“, freut sie sich schon auf die voraussichtliche Premiere im nächsten Frühjahr. Einen weiteren Fuß hat sie schon in der Tür der Kinoleute: Mindestens einmal soll der Streifen auch im örtlichen Sägewerk gezeigt werden.

Das Projekt hat übrigens noch mehr Bezug zur Region. Der Drehbuchautor Stephan Guddat ist in Rinteln zu Hause. Die Regisseurin Rivka Schimmelpfeng wohnt in Neustadt am Rübenberge. nah

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