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Althammer leitet Josef-Hauke-Ausstellung

Kümmerer für Hauke-Werke in Lauenau Althammer leitet Josef-Hauke-Ausstellung

Der Lauenauer Ausschuss für Jugend, Kultur, Umweltschutz und Wege hat sich dafür ausgesprochen, den Altenhäger Bernd Althammer als Leiter der Josef-Hauke-Ausstellung einzusetzen.

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Quelle: pr.

Lauenau. Dieser hatte sich im Vorfeld der jüngsten Sitzung bereit erklärt, die Aufgabe zu übernehmen.

Althammer gehörte auch bisher schon zum Förderkreis der Ausstellung mit werken des 2009 verstorbenen Lauenauer Künstler. Gemeinsam mit dem in diesem Jahr verstorbenen Lauenauer Bürgermeister, Heinrich Laufmöller, hatte Althammer die Gruppe gegründet. Zehn Mitarbeiter wirken momentan mit.

Die Ausstellung öffnet von März bis Oktober sonntags zwischen 14 und 16 Uhr. Die Exponate wurden dem Flecken im Jahr 2012 überlassen, sind jedoch nicht Eigentum der Kommune. Die Hinterbliebenen stellen sie kostenlos zwecks Ausstellung im Gewerbepark (Ex-Casala) zur Verfügung.

Verwaltungsmitarbeiter Jörg Döpke sprach von einem Alleinstellungsmerkmal, in Kombination mit Hauke-Werken in der St.-Markus-Kirche und Exponaten im Heimatmuseum werde das Andenken an den bekannten Lauenauer gepflegt wie sonst nirgendwo.

Auch bei Großereignissen öffnet die Ausstellung, beispielsweise beim nächsten Deistertag am Sonntag, 26. April. Die Besucherzahlen sind allerdings noch ausbaufähig. Im Eröffnungsjahr 2013 (Mai bis Oktober) kamen 85 Besucher, in 2014 wurden von März bis Oktober inklusive Deistertag und Tag des offenen Denkmals 197 Interessierte gezählt – im Monatsdurchschnitt also knapp 25 Besucher.

Für mehr Besucher könnte eine Video-Tonbildschau sorgen, die das Leben und wirken Haukes illustriert. Premiere ist am Donnerstag, 23. April, 17.30 Uhr, im Josef-Hauke-Zimmer.
Die Josef-Hauke-Stiftung wurde indes aufgelöst. Damit reagierte der Flecken auf Kritik des Finanzamtes.

Aus der Idee, mit den Zinserträgen des Stiftungskapitals Veranstaltungen zu finanzieren, ist nichts geworden. Dies liegt nach Worten von Gemeindedirektor Sven Janisch an den niedrigen Zinsen. Das Kapital der Stiftung beträgt 10 000 Euro. Nach Worten Döpkes wären bei acht Prozent Zinsen jedes Jahr 800 Euro für Kulturveranstaltungen erwirtschaftet worden. Derzeit gebe es für das Guthaben aber null Prozent Zinsen.

Somit blieb unterm Strich nur Verwaltungsaufwand. Weil die Stiftung seit ihrem Start untätig gewesen war, hob das Finanzamt zudem den mahnenden Zeigefinger. Der Ausschuss stimmte für die Auflösung. Das Geld soll an den Flecken zurückfließen, allerdings wurde auch vorgeschlagen, die Summe der Kunstetage im Gewerbepark zukommen zu lassen.  gus

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