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Auf der Suche nach Basar-Räumen

Waldkindergarten Deister-Sünteltal Auf der Suche nach Basar-Räumen

Im Kindergarten-Alltag sind Raumprobleme für den Waldkindergarten Deister-Sünteltal eigentlich ein Fremdwort. Vieles spielt sich dort bekanntlich im Freien ab. Beim Basar, den der Förderverein wie die meisten anderen Kigas zweimal jährlich ausrichtet, um Geld für wichtige Anschaffungen zusammen zu bekommen, sieht das schon ganz anders aus.

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Ein Basar in der Sporthalle Messenkamp.

Quelle: pr.

Lauenau (kle). Da die Einrichtung seit einiger Zeit auf der Suche nach neuen Räumen für diesen Anlass ist und diesbezüglich auch schon mit der Verwaltung im Gespräch war, hakte der Verein Waldkindergarten Deister-Sünteltal bei der jüngsten Lauenauer Ratssitzung einmal nach, wie es denn jetzt weitergehe. Gemeinsam sind die Beteiligten nun auf der Suche nach einer geeigneten Lösung.

 Bisher richtet der Kindergarten die Second-Hand-Basare in der Sporthalle Messenkamp aus. Allerdings ist jetzt bereits klar: Wenn die Halle erst frisch saniert wird, dürfen dort keine Basare mehr stattfinden, zum Schutz für den neuen Hallenboden. „Dafür haben wir natürlich Verständnis“, sagt Michéle Liebing, Vorsitzende des Vereins. Trotzdem blieb die Frage: Was also tun?

 „Die Basare sind für uns sehr wichtig, ohne sie hätten wir zum Beispiel nie unseren neuen Bauwagen anschaffen können“, erklärte Liebing. Der alte war mit seinen fast 50 Jahren kaum noch zu gebrauchen gewesen, sogar ein Schwarm Hummeln habe sich dort zum Ende hin eingenistet.

 Der erste Gedanke war ein „Umzug“ mit dem Basar ins Sägewerk, das vom Platz her eigentlich ideal gewesen wäre, so Liebing. Ein entsprechender Antrag bei der Gemeinde im Ende Juli wurde jedoch abgelehnt, mit der Begründung, dass die Nutzungsbedingungen des Sägewerks das nicht zuließen. Basare und Flohmärkte sind im Sägewerk grundsätzlich nicht erlaubt, da es bei dieser Art von Nutzung im Vorfeld wohl Probleme gegeben hatte, erklärte Gemeindedirektor Sven Janisch. Eine Ausnahmeregelung schüfe dann einen Präzedenzfall, was nicht unproblematisch wäre, glaubt Janisch. Trotzdem sei das Sägewerk bei den Überlegungen noch nicht vom Tisch.

 Darüber hinaus hat die Verwaltung noch zwei weitere Alternativen im Gewerbegebiet Lauenau vorgebracht, die aber ebenfalls ihre Schwachstellen haben, beispielsweise keinen behindertengerechten Zugang, wie Liebing bedauert. Vor wenigen Tagen haben sich die Beteiligten zu einem ersten Ortstermin getroffen, um die möglichen Räumlichkeiten einmal genauer zu begutachten. Eine abschließende Lösung ist zwar noch nicht gefunden, die Beteiligten sind aber weiterhin am Ball.

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